Morgen eröffnet in München das Kulturfestival „Minsk x Minga“ mit einer Diskussion zur Lage der Menschenrechte in Belarus, mit dabei der Friedensnobelpreisträger Ales Bialiatski. Wir haben mit ihm vorab gesprochen: über seine Haft, den Kampf für die Demokratie in Belarus und den Wert von Freiheit.
dekoder ist bei der Frankfurter Buchmesse zu Gast. Als Einstimmung auf das Fest der Literatur veröffentlichen wir ein Gespräch mit dem belarussischen Autor Alhierd Bacharevič, in dem er über seinen neuen Roman, das Leben im Berliner Exil und über Perspektiven einer friedlichen Koexistenz mit Russland spricht.
Russische und belarussische Behörden verfügen über weitreichende Mittel, private Smartphones zu durchleuchten. Meduza liefert eine praktische Checkliste für ein unverfängliches Handy.
Unser Projekt „Spurensuche in der Zukunft“ feiert Jubiläum: Im 25. Essay der Reihe fragt die Autorin und Künstlerin Olga Bubich, was die existenzielle Erfahrung der Belarussen im Kampf um Freiheit und Überleben auch uns lehren kann.
Russland hat ein Gesetz verabschiedet, das die Aberkennung der Bürgerrechte von Dissidenten ermöglicht. In Belarus ist dies bereits seit drei Jahren gang und gäbe. Iryna Chalip hat mit Belarussen gesprochen, die als Bürger ihrer Heimat quasi entledigt werden.
Pärchen, Soldaten und Menschengruppen, die vor zerfallenen Palästen oder Kirchen posieren – die Initiative VEHA-Archiv hat Fotos gesammelt, die viel über Kriege, Verluste und das Verschwinden von belarussischen Erinnerungsorten erzählen.
Nachdem die Bolschewiki die Macht übernommen und die UdSSR gegründet hatten, gab es vielerorts organisierten Widerstand gegen die neuen Herrscher. So auch in Belarus. Die Geschichte eines aufständischen Partisanen, in dessen Biografie sich eine ganze Epoche widerspiegelt.
Die unerträgliche Gleichzeitigkeit des Gestern im Morgen: In ihrem Essay für unser Projekt „Spurensuche in der Zukunft“ nimmt die Autorin Volha Hapeyeva unter die Lupe, welche Gewalten an ihr und der belarussischen Gesellschaft bei der Selbstfindung reißen.
Belarussen berichten, dass sie verstärkt durch die Geheimdienste des Lukaschenko-Regimes bedroht werden. So kommt es auch immer häufiger zu Anwerbungsversuchen. Wie verhält man sich in solch einem Fall? Eine Hilfestellung, die Einblicke in eine nicht allzu weit entfernte Lebensrealität gibt.
Das Lukaschenko-Regime steckt nicht nur belarussische Staatsbürger aus politischen Gründen in seine Gefängnisse, sondern auch Ausländer. Laut Menschenrechtszentrum Wjasna über 100 seit 2020, darunter auch ukrainische Staatsbürger. Zmina verfolgt aufmerksam deren Schicksal.