Übersetzer:in

Simon Muschick

Simon Muschick studierte Interdisziplinäre Russlandstudien und später International War Studies in Potsdam und Dublin. Er beschäftigt sich mit Übersetzungsprojekten, u.a. mit dem PEN Ukraine, und erhielt Übersetzerstipendien durch das Ukrainische Buchinstitut. Er übersetzt nebenberuflich Texte aus dem Ukrainischen und Russischen.


  • Das kalte Haus

    Russland zerstört seit Herbst gezielt die ukrainische Energieinfrastruktur: Wärme- und Stromversorgung. Das Onlinemedium hromadske besucht einen besonderen Wohnblock in Kyjiw und berichtet, wie die Bewohner:innen selbst ihr Haus retten, bis die Behörden tätig werden.

    In Gesellschaft

    384 Wohnungen auf 17 Etagen: Bewohner:innen müssen ihr Haus retten, bis Kommunaldienste und Energieversorger weiter darum kämpfen, dass dieser Kyjiwer Wohnblock in Folge der russischen Luftangriffe auf die ukrainische Infrastruktur nicht erfriert. / Foto © Natalija Masina/hromadske
  • Der Mensch, wie er rennt

    Der große ukrainische Verteidigungskampf gegen Russlands vollumfänglichen Angriffskrieg geht ins fünfte Jahr. In einer bildstarken Kolumne für die Ukrajinska Prawda beschreibt der ukrainische Journalist und seit 2022 Soldat Pawlo Kasarin seinen Ultramarathon-Dienst im absehbar nicht endenden Krieg und die für sein Land existenzielle Mobilisierungsfrage.

    In Kultur & Diskurs von

    Symboldbild zweier rennender ukrainischer Soldaten als Illustration für eine Kolumne über vier Jahre Kriegsdienst und Debatten um die Mobilisierung in der Ukraine.
  • Zwischen Front und Fakes

    Russlands Krieg stellt den Journalismus in der Ukraine vor existenzielle Probleme. Chefredakteur Wadym Pelech von der Lokalzeitung Bukowyna aus Tscherniwzi fasst die Lage ukrainischer Medienschaffender 2025 zusammen. 

    In Politik von

  • Besetzte Gefängnisse

    Tausende Menschen befanden sich in ukrainischen Haftanstalten jener Gebiete, die Russland im Frühjahr 2022 besetzte. Das ukrainische Onlinemedium Graty verfolgt die Odyssee ukrainischer Gefängnisinsassen, die unter russische Besatzung gerieten. 

    In Politik von

  • Odessa 2014: Die Proteste, das Feuer und die Schuldfrage

    Der Brand im Gewerkschaftshaus von Odessa war ein Schlüsselereignis 2014. Fast elf Jahre später hat nun der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg sein Urteil zu jenen tödlichen Ausschreitungen zwischen Euromaidan und Antimaidan gefällt. Demnach hat der ukrainische Staat die Eskalation nicht verhindert, russische Einflussnahme dagegen stark zu den Ausschreitungen beigetragen. Das ukrainische Gerichtsreport-Portal Graty.me ordnet das Urteil in eine Chronik der Ereignisse ein. 

    In Politik von

  • Folter durch Hunger

    Die Bilder von befreiten Ukrainern aus russischer Kriegsgefangenschaft zeigen immer wieder: Das Aushungern ist eine verbreitete russische Foltermethode. Das Onlinemedium texty.org.ua hat den Erfahrungsbericht von Wjatscheslaw Sawalny dokumentiert, der als Zivilist aus Mariupol zehn Monate in russischen Gefängnissen hungern musste. 

    In Politik von