Quelle

Afisha

Afisha.ru ist ein russisches Online-Stadtmagazin für Unterhaltung, Veranstaltungen, Kultur und Lifestyle.

Es wurde 1999 von Ilja Oskolkow-Zenziper, Andrew Paulson und Anton Kudrjaschow in Printversion gegründet und war in den 2000er Jahren Trendsetter: Die innovative Form, bestehend aus Kommentar, Kritik und Foto über das Moskauer Kultur- und Nachtleben, zog eine große Leserschaft an. Auch eine ganze Reihe neuer Wörter, wie zum Beispiel „Hipster“, kamen offenbar vor allem über Afisha in die russische Sprache.1
 
2015 wurde die Printversion eingestampft und die gesamte Print-Redaktion gekündigt.2
 
Afisha gehört zur Medienholding Rambler&Co, dessen Manager Alexander Mamut ist – einer der reichsten Männer Russlands. Nach eigenen Angaben besuchen etwa 11,7 Millionen Menschen pro Monat die Seite. Der Hauptsitz der Redaktion befindet sich in Moskau.3 Afisha finanziert sich hauptsächlich durch Werbung.4
 

Gegründet: 1999
Chefredakteur: Filipp Wujatschitsch
URL: daily.afisha.ru/


1.freepapers.ru: Sovremennye jazykovye processy v SMI (na primere žurnala «Afiša»)
2.newsru.com: Redakciju žurnala "Afiša" yvolil v polnom sostave
3.afisha.ru: Ob «Afiše»
4.ebd.

 

 

 

 

Gnosen

im Gnosmos

als Text

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Neueste Gnosen

AIDS in der Sowjetunion

Ab 1981 sorgte eine neu entdeckte Krankheit weltweit für Verunsicherung – AIDS. 1985 wurde auch in der Sowjetunion der erste Fall registriert. Eine Gnose darüber, wie die UdSSR mit dem Virus und den Betroffenen umging – und wie dies die Situation in Russland bis heute beeinflusst.

Gazprom

Allzeithoch bei Exporten, Aktie auf Fünfjahrespeak, Rekorddividenden: Gazprom brilliert derzeit auf allen Gebieten. Warum der Glanz des Unternehmens jedoch bald verblassen könnte, erklärt Julia Kusznir. 

Die Sowjetunion und der Fall der Berliner Mauer

„Nach meiner Kenntnis gilt das sofort ... unverzüglich.“ Als Politbüromitglied Günter Schabowski mit seiner überstürzten Aussage zur Gültigkeit des neuen Reisegesetzes gegen 19 Uhr am 9. November den Sturm auf die Berliner Mauer auslöste, war weder der Kreml noch die sowjetische Botschaft in Ost-Berlin im Bilde. Jan Claas Behrends über das Epochenjahr 1989 und die Reaktionen Moskaus.

Protestmusik

Musik wird in Russland immer mehr zu einem Medium für Kreml- und Gesellschaftskritik. Olga Caspers über die wachsende Gegenkultur und ihre Repräsentanten.

Erdöl – kulturhistorische Aspekte

Erdöl war die Grundlage der Wirtschaft in der UdSSR und ist es im heutigen Russland immer noch. Metaphorisch auch als „Blut der Erde“ oder „Schwarzes Gold“ bezeichnet, gilt es nicht nur als wichtigste Energiequelle, sondern auch als Motor der Geschichte insgesamt. Ilja Kalinin über kulturhistorische Aspekte des Erdöls. 

Oxxxymiron

Rap ist auch Lyrik. Philipp Lausberg über Oxxxymiron, der street credibility mit feingeistiger Poesie vereint. Und den deutschen Rap-Star Kollegah herausgefordert hat.

Der Baltische Weg: die Menschenkette vom 23. August 1989

Nationale Trikoloren, brennende Kerzen, hunderttausende von Menschen, die sich an den Händen halten, Lieder singen und über das Radio Ansprachen hören. Am 23. August 1989 bilden circa eine Million Menschen eine Kette, die von Tallinn über Riga nach Vilnius reicht. Sie fordern die Unabhängigkeit von der Sowjetunion. Karsten Brüggemann über Bedeutung und Strahlkraft des Baltischen Wegs. 

Zweckentfremdet, Foto © Oksana Ozgur (All rights reserved)