Quelle

Gazeta.ru

GAZETA.RU

Das Nachrichten-Portal Gazeta.ru (wörtlich Zeitung) wurde 1999 als Projekt der Stiftung für effektive Politik unter der Führung des Medienmanagers Anton Nossik gegründet. Das Medium zählt derzeit zu den meistgelesenen Nachrichtenseiten im russischsprachigen Internet. Gazeta.ru gehörte zwischenzeitlich dem YUKOS-Konzern, dem Verlagshaus Kommersant und ist seit 2014 Teil der Mediengruppe Rambler & Co, zu der unter anderem auch Lenta.ru sowie die in Russland populäre Blog-Plattform LiveJournal.com gehören.

Obwohl auf Gazeta.ru regelmäßig regierungskritische Artikel erscheinen, wird die Unabhängigkeit des Mediums immer wieder in Frage gestellt. Im März 2015 veröffentlichte eine Hackergruppe SMS-Nachrichten des Vize-Chefs der Präsidialadministration, in denen dieser über einen Rambler-Manager die damalige Gazeta.ru-Chefredakteurin Swetlana Babajewa aufforderte, dringlichst auf eine Kritik des Schriftstellers Viktor Schenderowitsch zu reagieren. Dieser hatte zuvor die Olympischen Winterspiele in Sotschi 2014 mit den Olympischen Sommerspielen 1936 in Berlin verglichen. Einen Tag nach der SMS-Nachricht erschien auf Gazeta.ru ein Artikel, der eine ungerechte Kritik seitens russischer Blogger an den Olympischen Winterspielen in Sotschi thematisierte.1

Eckdaten

Gegründet: 1999
Chefredakteurin: Olga Alexejewa
URL: www.gazeta.ru


1.Bumaga: V seti pojavilas' SMS-perepiska Administracii prezidenta s «Galustjanom», «Jarowoj» i rukovoditeljami SMI
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37 Staats- und Regierungschefs sind zum Gipfel „Neue Seidenstraße" nach Peking gekommen. Auch Putin. Die Zusammenarbeit zwischen Russland und China trägt seit der Angliederung der Krim immer mehr Früchte. Anastasia Vishnevskaya-Mann erklärt, warum Russland in dieser Beziehung allerdings nur Juniorpartner ist.

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Alexandra Kollontai

Sie war Berufsrevolutionärin, Vorkämpferin der Frauenemanzipation, erste Diplomatin weltweit und außerdem auch Literatin. Sie selbst sagte, sie habe „nicht nur ein, sondern viele Leben gelebt“. Bis heute sind ihre Schriften nicht gefeit vor Vereinnahmung und einseitiger Rezeption. Beate Fieseler über Alexandra Kollontai.

Die Massenerschießungen von Katyn

Im Frühjahr 1940 töteten Angehörige des sowjetischen Innenministeriums (NKWD) mehrere Tausend polnische Offiziere in der Nähe des Dorfes Katyn unweit der russischen Stadt Smolensk. Claudia Weber über Katyn als Chiffre für eines der schrecklichsten Verbrechen, die das stalinistische Regime im Zweiten Weltkrieg verübte.

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Schafauftrieb in Dagestan, Foto © Jewgenija Shulanowa/Takie Dela (All rights reserved)