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Poslednije Tridzat

Poslednije Tridzat

Poslednije Tridzat (dt. „Die letzten Dreißig“) ist ein 2015 gegründetes Medienprojekt. Es versteht sich als Plattform für Rückblick und Reflexion des Weges, den Russland in den letzten 30 Jahren, seit Beginn der Perestroika 1985, gegangen ist.

Poslednije Tridzat veröffentlicht einerseits analytische Texte von Journalisten und Wissenschaftlern, andererseits auch Erinnerungen von Zeitzeugen.

Im Fokus des Projektes stehen zwölf Themenbereiche: Wirtschaft, Subkulturen, Migration, Politaktivismus, Ausbildung, Islam, Internet, Demographie, Bürgergesellschaft, Magie, Wahlen, Zentrum und Peripherie.

Hauptsächlich erzählen dabei die Zeitzeugen von sich selbst. Zehn Geschichten und Erinnerungen bilden das Zentrum eines jeden Themenblocks. Flankiert werden diese von einer wissenschaftlichen Analyse und einem journalistischen Kommentar. Unter den Autoren sind beispielsweise der Wirtschaftswissenschaftler Sergej Guriew, der Soziologe Rostislaw Turowski oder die Journalisten Oleg Kaschin und Boris Grosowski.

 

Eckdaten:

Gegründet: 2015
Gründer: Sergej Karpow, Sergej Prostakow   
Projektleitung: Sergej Karpow
URL: www.last30.ru

Gnosen

im Gnosmos

als Text

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Neueste Gnosen
Gnose Belarus

Die Beziehungen zwischen Belarus und der EU

Die Beziehungen zwischen der EU und Belarus gleichen seit ihrem Beginn vor 30 Jahren einer Achterbahnfahrt. Doch seit der Niederschlagung der Proteste im Herbst 2020 werden immer neue Tiefpunkte erreicht, Verträge gekündigt, Sanktionen verhängt. Fabian Burkhardt über ein kompliziertes Verhältnis.

Gnose

Bantiki – Haarschleifen

Je kleiner die Mädchen, desto größer die Haarschleife? Die riesigen weißen bantiki, die Haarschleifen sowjetischer Schülerinnen waren Ikonen einer idealisierten sowjetischen Kindheit. Wie die Blumensträuße für die Lehrerinnen gehören sie auch heute noch zu den Bildern des ersten Schultags, dem 1. September.

Gnose

Sowjetische Schuluniformen – Normierung und Eigensinn

Die sowjetische Schuluniform gab es nicht. Und neben dem Überstülpen staatlicher Werte eröffneten die Uniformen auch Möglichkeiten der Abgrenzung: nämlich das Spiel mit Varianten. Man konnte Uniformen aus anderen Republiken anziehen, die Accessoires variieren und die Uniform auf lässige Weise tragen, um Coolness zu demonstrieren und die Lehrer zu provozieren. 

Gnose Belarus

Soligorsk

Soligorsk ist eine der jüngsten belarussischen Städte. Und eine der reichsten. Lennart Petrikowski über eine Stadt, in deren Architektur und Wirtschaftsstruktur sich vergangene und gegenwärtige Ideologien besonders deutlich widerspiegeln.

Gnose Belarus

Die Brester Festung

Mit dem Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 begann auch die Schlacht um die Brester Festung. Der Widerstand der Besatzung ist in Russland und Belarus bis heute legendär und zentraler Bestandteil der Erinnerung an den „Großen Vaterländischen Krieg”. Doch es ist komplizierter. Christian Ganzer mit einer Gnose über selektive Erinnerung und verzerrte Fakten.

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Viktor Scheiman

Viktor Scheiman gilt als graue Eminenz der belarussischen Politik und rechte Hand Alexander Lukaschenkos. Sein Name fällt, wenn es um Waffenhandel, zwielichtige Devisengeschäfte und politischen Mord geht. Im Juni ist er unerwartet als Leiter des einflussreichen Verwaltungsamts des Präsidenten zurückgetreten. Eine Gnose von Waleri Karbalewitsch.

Gnose Belarus

Jüdisches Leben in Belarus bis 1917

Auf den Gebieten der heutigen Republik Belarus lebte früher ein großer Teil der weltweiten jüdischen Diaspora, zahlreiche Städte waren jüdisch geprägt. Dennoch zählt das jüdische Erbe zu den weniger beleuchteten Aspekten der belarussischen Geschichte. Eine Gnose von Anke Hilbrenner. 

Gnose

Deutscher Überfall auf die Sowjetunion

In den frühen Morgenstunden des 22. Juni 1941 überfiel Hitlers Wehrmacht die Sowjetunion. Claudia Weber über den Anfang des Großen Vaterländischen Krieges, die unerhörte Wendung in den zwischenstaatlichen Beziehungen und über Stalins Kalkül. 

Gnose

NATO-Russland Beziehungen

Die Beziehungen zwischen der NATO und Russland, sie hätten derzeit einen Tiefpunkt erreicht, „wie wir ihn seit dem Ende des Kalten Krieges nicht mehr kennen“, so NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg. Ulrich Schmid zeichnet die gegenseitigen Hoffnungen und Enttäuschungen nach, von den 1990er Jahren bis heute. 

Gnose Belarus

Ales Adamowitsch

Zusammen mit Wassil Bykau bildete er das Zweigestirn der belarussischen Nachkriegsliteratur. Behutsam bündelte der ehemalige Partisan Ales Adamowitsch die persönlichen Stimmen der Überlebenden des Zweiten Weltkriegs in einem Chor und verwandelte sie in Literatur. Nina Weller über einen Schriftsteller und Menschenrechtler, dessen Stimme bis heute großes moralisches Gewicht hat. 

Abseits der Norm, © Julia Autz (All rights reserved)