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Poslednije Tridzat

Poslednije Tridzat

Poslednije Tridzat (dt. „Die letzten Dreißig“) ist ein 2015 gegründetes Medienprojekt. Es versteht sich als Plattform für Rückblick und Reflexion des Weges, den Russland in den letzten 30 Jahren, seit Beginn der Perestroika 1985, gegangen ist.

Poslednije Tridzat veröffentlicht einerseits analytische Texte von Journalisten und Wissenschaftlern, andererseits auch Erinnerungen von Zeitzeugen.

Im Fokus des Projektes stehen zwölf Themenbereiche: Wirtschaft, Subkulturen, Migration, Politaktivismus, Ausbildung, Islam, Internet, Demographie, Bürgergesellschaft, Magie, Wahlen, Zentrum und Peripherie.

Hauptsächlich erzählen dabei die Zeitzeugen von sich selbst. Zehn Geschichten und Erinnerungen bilden das Zentrum eines jeden Themenblocks. Flankiert werden diese von einer wissenschaftlichen Analyse und einem journalistischen Kommentar. Unter den Autoren sind beispielsweise der Wirtschaftswissenschaftler Sergej Guriew, der Soziologe Rostislaw Turowski oder die Journalisten Oleg Kaschin und Boris Grosowski.

 

Eckdaten:

Gegründet: 2015
Gründer: Sergej Karpow, Sergej Prostakow   
Projektleitung: Sergej Karpow
URL: www.last30.ru

Gnosen

im Gnosmos

als Text

im Gnosmos

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Neueste Gnosen

AIDS in der Sowjetunion

Ab 1981 sorgte eine neu entdeckte Krankheit weltweit für Verunsicherung – AIDS. 1985 wurde auch in der Sowjetunion der erste Fall registriert. Eine Gnose darüber, wie die UdSSR mit dem Virus und den Betroffenen umging – und wie dies die Situation in Russland bis heute beeinflusst.

Gazprom

Allzeithoch bei Exporten, Aktie auf Fünfjahrespeak, Rekorddividenden: Gazprom brilliert derzeit auf allen Gebieten. Warum der Glanz des Unternehmens jedoch bald verblassen könnte, erklärt Julia Kusznir. 

Die Sowjetunion und der Fall der Berliner Mauer

„Nach meiner Kenntnis gilt das sofort ... unverzüglich.“ Als Politbüromitglied Günter Schabowski mit seiner überstürzten Aussage zur Gültigkeit des neuen Reisegesetzes gegen 19 Uhr am 9. November den Sturm auf die Berliner Mauer auslöste, war weder der Kreml noch die sowjetische Botschaft in Ost-Berlin im Bilde. Jan Claas Behrends über das Epochenjahr 1989 und die Reaktionen Moskaus.

Protestmusik

Musik wird in Russland immer mehr zu einem Medium für Kreml- und Gesellschaftskritik. Olga Caspers über die wachsende Gegenkultur und ihre Repräsentanten.

Erdöl – kulturhistorische Aspekte

Erdöl war die Grundlage der Wirtschaft in der UdSSR und ist es im heutigen Russland immer noch. Metaphorisch auch als „Blut der Erde“ oder „Schwarzes Gold“ bezeichnet, gilt es nicht nur als wichtigste Energiequelle, sondern auch als Motor der Geschichte insgesamt. Ilja Kalinin über kulturhistorische Aspekte des Erdöls. 

Oxxxymiron

Rap ist auch Lyrik. Philipp Lausberg über Oxxxymiron, der street credibility mit feingeistiger Poesie vereint. Und den deutschen Rap-Star Kollegah herausgefordert hat.

Der Baltische Weg: die Menschenkette vom 23. August 1989

Nationale Trikoloren, brennende Kerzen, hunderttausende von Menschen, die sich an den Händen halten, Lieder singen und über das Radio Ansprachen hören. Am 23. August 1989 bilden circa eine Million Menschen eine Kette, die von Tallinn über Riga nach Vilnius reicht. Sie fordern die Unabhängigkeit von der Sowjetunion. Karsten Brüggemann über Bedeutung und Strahlkraft des Baltischen Wegs. 

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