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    Komitee Zivile Zusammenarbeit

    Das Komitee Zivile Zusammenarbeit ist eine russische Wohlfahrtsorganisation mit Sitz in Moskau. Die Wurzeln der NGO liegen im Jahr 1990, seitdem kümmert sie sich um die Belange von Flüchtlingen und Gastarbeitern in Russland. Das Komitee bietet sowohl karitative Hilfe an als auch medizinische sowie juristische.

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    Taip

    Der Begriff Taip bezeichnet für Tschetschenen und Inguschen eine Art kollektive Identität. Die Bedeutungen können regional variieren, meistens wird darunter aber die Zugehörigkeit zu einem Geschlecht, einer Familie oder Großfamilie verstanden.

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    Sadaqa

    Der Begriff Sadaqa bezeichnet im Islam eine freiwillige Gabe für Bedürftige. Damit unterscheidet er sich von der Zakat – eine obligatorische Gabe, die zu den fünf Säulen des Islam gehört.

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    Jekaterina Sokirjanskaja

    Jekaterina Sokirjanskaja (geb. 1975) ist eine russische Menschenrechtlerin. Sie arbeitete von 2003 bis 2011 bei der russischen Menschenrechtsorganisation Memorial, seitdem leitet sie den russischen Ableger der International Crisis Group. Diese NGO mit Sitz in Brüssel analysiert internationale Konflikte und berät westliche Regierungen.

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    Inguschetien

    Inguschetien ist eines der flächenmäßig kleinsten Föderationssubjekte Russlands mit rund einer halben Million Einwohnern. Es liegt im Nordkaukasus, wo es an Nordossetien-Alanien und an Tschetschienen grenzt.

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    Unterwerfung Tschetscheniens

    Tschetschenien wurde infolge des Kaukasuskrieges (1817–1864) 1859 Teil des Russischen Kaiserreichs. Dieser Krieg bestand aus einer Reihe von militärischen Konflikten zwischen dem Russischen Kaiserreich auf der einen und verschiedenen Verbänden Tscherkessiens sowie dem Kaukasischen Imamat auf der anderen Seite. Ihr Widerstand gegen Russlands Ziel der Angliederung wird von Historikern als der vehementeste der russischen Kolonialgeschichte beschrieben. Der Krieg forderte hunderttausende Opfer, schätzungsweise über eine halbe Million Menschen wurden vertrieben.

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    Achmed Chassambekow

    Achmed Chassambekow war ein hoher tschetschenischer Militär und Leiter der zentralen tschetschenischen Ermittlungs- und Fahndungsbehörde. Laut einigen Hinweisen sträubte er sich davor, diese Behörde dem tschetschenischen Oberhaupt Ramsan Kadyrow zu unterstellen. 2008 wurde Chassambekow von seinem Posten entfernt: Ihm wurden Folter, Raub und unrechtmäßige Verhaftungen vorgeworfen. Obwohl einige Beobachter Chassambekow als einen persönlichen Feind Kadyrows bezeichneten, wurde er offensichtlich nicht verfolgt, sondern in die russische Stadt Rostow am Don versetzt.

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    Said-Magomed Kakijew

    Said-Magomed Kakijew (geb. 1970) war von 2003 bis 2007 Kommandierender des Bataillons Sapad – eine tschetschenische Spezialeinheit, die dem russischen Militärgeheimdienst GRU unterstand. Recherchen der Journalistin Anna Politkowskaja (1958–2006) zufolge gehörte Kakijew früher einer tschetschenischen Gruppe an, der schwere Straftaten und Terroranschläge vorgeworfen wurden. Erst zu Beginn des Zweiten Tschetschenienkriegs schloss er sich den russischen Truppen an. Kakijew wurde vom russischen Verteidigungsministerium zweimal als Held der Russischen Föderation ausgezeichnet.

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    Mowladi Baisarow

    Mowladi Baisarow (1962–2006) war Kommandierender einer in Tschetschenien tätigen Spezialeinheit des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB und Leibwächter des 2004 ermordeten tschetschenischen Präsidenten Achmad Kadyrow. Nach dessen Tod weigerte sich Baisarow, sich dem Kommando von Kadyrows Sohn Ramsan zu unterwerfen. Baisarow wurde im November 2006 in Moskau von tschetschenischen Polizisten erschossen. Der Novaya Gazeta zufolge stand er zusammen mit der Journalistin Anna Politkowskaja (1958–2006) auf Kadyrows Todesliste.

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