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Ogonjok

Ogonjok

Ogonjok ist eine der ältesten russischen Zeitschriften, die zurzeit auf dem Medienmarkt vorhanden sind. Gegründet 1899 als eine illustrierte Beilage der Zeitung Birshewye wedomosti erschien Ogonjok mit einer Unterbrechung von 1918 bis 1923 als Wochenmagazin und gewann während der Sowjetzeit ständig an Popularität: Im Jahr 1990 erreichte die Auflage 4,6 Millionen (zurzeit ca. 80.000). Schwerpunkt der Zeitschrift sind Themen aus den Bereichen Gesellschaft und Leben.

In den 1990er Jahren wurde Ogonjok privatisiert und in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, die seither einige Male die Besitzer wechselte. Seit 2009 gehört die Zeitschrift dem Verlagshaus Kommersant.

 

Eckdaten

Gegründet: 1899
Chefredakteur: Sergej Agafonow
URL: www.kommersant.ru/ogoniok

Gnosen

im Gnosmos

als Text

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Neueste Gnosen
Gnose Belarus

Der belarussische Sonderweg

Belarus hält bis heute weitgehend an der staatlichen Planwirtschaft fest. Damit unterscheidet sich das Land von Russland genauso wie von Westeuropa. Eine Gnose von Roland Götz über den Zusammenhang von wirtschaftlichem und politischem Sonderweg unter Präsident Alexander Lukaschenko.

Gnose Belarus

Janka Kupala

Janka Kupala gilt als Klassiker und Ikone der belarusischen Literatur. Seine Werke sind Ausdruck der schwierigen Suche der Belarusen nach einem nationalen Selbstverständnis und werden auch bei den Protesten seit Sommer 2020 häufig zitiert. Eine Gnose von Gun-Britt Kohler.
 

Gnose

Joseph Brodsky

Joseph Brodsky: eine Ikone und viel zu früh gestorben – am 28. Januar vor 25 Jahren. Eine Gnose über den Dichter und die Sowjetunion und die Dichtung und die Sprachen. Von Zakhar Ishov.

 

Gnose

Der Holocaust in der Sowjetunion und den von ihr annektierten Gebieten

Der 27. Januar ist der Internationale Holocaustgedenktag. Etwa sechs Millionen Juden wurden während des Holocaust umgebracht, davon etwa drei Millionen in Polen, viele von ihnen in Auschwitz und anderen Vernichtungslagern. Die systematische Ermordung der europäischen Juden begann jedoch schon mit dem Beginn des Deutsch-Sowjetischen Krieges im Juni 1941. Eine Gnose von Dieter Pohl.

Gnose

Kolbassa (Wurst)

Für einige sowjetische Generationen war kolbassa (dt. Wurst) mehr als nur ein Lebensmittelprodukt. Sie war vor allem eine Errungenschaft, die den Weg in die glückliche kommunistische Zukunft ebnen sollte. Alexander Mishnev über sowjetische Wurst, die heute noch für Sehnsucht nach der untergegangenen Sowjetunion sorgt. Selbst wenn es nicht immer einfach war, die Kolbassa zu bekommen.

Gnose

Fonds für Korruptionsbekämpfung

Millionen YouTube-Klicks für Korruptionsermittlungen sind den russischen Behörden offenbar ein Dorn im Auge: Nach der Zwangsschließung im Juli 2020 macht der Fonds für Korruptionsbekämpfung, kurz FBK, aber weiter – auch als Vehikel für ein anderes Ziel seines Gründers Alexej Nawalny.

Gnose

Merab Mamardaschwili

Bereits zu Lebzeiten genoss Merab Mamardaschwili einen Kultstatus. Doch nach seinem Tod am 25. November 1990 nahm dieser beinahe mythische Dimensionen an. Zaal Andronikashvili über den „georgischen Sokrates“, seine brandaktuelle Philosophie und seine Auseinandersetzung mit dem Totalitarismus. 

Gnose

Krieg um Bergkarabach

Vom 27. September bis bis 9. November 2020 befanden sich Armenien und Aserbaidshan im Krieg: Cindy Wittke über Bergkarabach als Brennglas regionaler und globaler Konflikte um politische und militärische Vorherrschaft und Energieversorgung.

Gnose

Pjotr Pawlenski

Pjotr Pawlenski ist nach Vorwürfen sexueller Gewalt aus Russland geflohen und sucht Asyl in Frankreich. Sandra Frimmel beschreibt die Arbeiten des Performancekünstlers aus St. Petersburg, der in seinen politischen Aktionen plakative Bilder für staatliche Repressionen und die Apathie der Bevölkerung schafft.

Gnose

Dimitri Prigow

von Ada Raev

Angetrieben von intellektueller Rastlosigkeit und einem untrüglichen Sinn für das Absurde war er seiner Zeit voraus und allzeit bereit für ästhetische und politische Grenzüberschreitungen. Ada Raev über „das multimediale Projekt Dimitri Alexandrowitsch Prigow“ und seinen Schöpfer, der am 5. November dieses Jahres seinen 80. Geburtstag gefeiert hätte.

DER LETZTE WINTER DER SOWJETUNION, Michael Kerstgens (All rights reserved)