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Ogonjok

Ogonjok

Ogonjok ist eine der ältesten russischen Zeitschriften, die zurzeit auf dem Medienmarkt vorhanden sind. Gegründet 1899 als eine illustrierte Beilage der Zeitung Birshewye wedomosti erschien Ogonjok mit einer Unterbrechung von 1918 bis 1923 als Wochenmagazin und gewann während der Sowjetzeit ständig an Popularität: Im Jahr 1990 erreichte die Auflage 4,6 Millionen (zurzeit ca. 80.000). Schwerpunkt der Zeitschrift sind Themen aus den Bereichen Gesellschaft und Leben.

In den 1990er Jahren wurde Ogonjok privatisiert und in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, die seither einige Male die Besitzer wechselte. Seit 2009 gehört die Zeitschrift dem Verlagshaus Kommersant.

 

Eckdaten

Gegründet: 1899
Chefredakteur: Sergej Agafonow
URL: www.kommersant.ru/ogoniok

Gnosen

im Gnosmos

als Text

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Neueste Gnosen
Gnose

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Zahlreiche sowjetische Juden fielen dem Holocaust zum Opfer. Soldaten der Roten Armee zählten zu den ersten, die das Grauen der Konzentrationslager dokumentierten. Dennoch spielte der Holocaust nach 1945 keine Rolle in der sowjetischen Kriegserinnerung. Im heutigen Russland ist der Umgang mit dem Holocaust vom sowjetischen Erbe, aber auch von aktuellen gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen geprägt. Eine Gnose von Ilja Altman.

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Schaschlik

Es ist Sommerzeit. Tausende Menschen in Russland gehen in Parks oder fahren ins Grüne, um die Sommerfrische zu genießen. Ob auf dem Land, beim Angeln, auf der Jagd, bei einer Geburtstagsfeier oder Hochzeit – es gibt Schaschlik.

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Tschernobyl in Belarus

Die nationale Katastrophe im Hintergrund: Als am 26. April 1986 der Reaktor in Tschernobyl explodiert, gehen etwa 70 Prozent des radioaktiven Fallouts auf dem Territorium der heutigen Republik Belarus nieder. Inwiefern die „Havarie“ die Entwicklung des Landes wesentlich beeinflusste und welche Auswirkungen sie bis heute auf das Leben seiner Bewohner hat, das beschreiben Aliaksandr Dalhouski und Astrid Sahm.

Gnose

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Alexej Nawalny ist in den Hungerstreik getreten – so protestiert er gegen ausbleibende medizinische Hilfe und Schlafentzug im Gefängnis. Alexander Dubowy gibt einen Einblick in das russische Strafvollzugssystem – und die Behörde dahinter, den Föderalen Strafvollzugsdienst FSIN.

Gnose Belarus

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Zwischen dem Zerfall des Zarenreiches und der Gründung einer belarussischen Sowjetrepublik wurde 1918 in Minsk eine unabhängige Republik ausgerufen. Doch das Projekt scheiterte. Die Republik verfügte weder über ein festumrissenes Territorium noch eine eigene Verfassung und nach nicht einmal einem Jahr mussten ihre Vertreter Belarus verlassen. Thomas M. Bohn über die Belarussische Volksrepublik und ihre Bedeutung für die heutige Opposition.

Gnose Belarus

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In den vergangenen 200 Jahren hinderten unterschiedliche Herrschaftsbereiche und politische Systeme die moderne belarussische Sprache daran, sich durchzusetzen. Sie wurde unterdrückt und an den Rand gedrängt. Heute ist sie eine der beiden Amtssprachen der Republik Belarus. Dennoch wird sie nur von wenigen Menschen im Alltag gesprochen. Warum ist das so? Eine Gnose von Jan Patrick Zeller über eine Sprache mit bewegter Vergangenheit und großem aktuellen Symbolwert.

Gnose Belarus

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Seit ihrer Unabhängigkeit 1991 unterhält die Republik Belarus enge politische, wirtschaftliche und militärische Beziehungen zu Russland. Und auch für den großen östlichen Nachbarn ist Belarus der zentrale regionale Verbündete. Dennoch sind die Beziehungen zwischen beiden Ländern alles andere als harmonisch, was auch an ihren Machthabern liegt. Eine Gnose von Nadja Douglas.

Gnose Belarus

Der belarussische Sonderweg

Belarus hält bis heute weitgehend an der staatlichen Planwirtschaft fest. Damit unterscheidet sich das Land von Russland genauso wie von Westeuropa. Eine Gnose von Roland Götz über den Zusammenhang von wirtschaftlichem und politischem Sonderweg unter Präsident Alexander Lukaschenko.

Gnose Belarus

Janka Kupala

Janka Kupala gilt als Klassiker und Ikone der belarusischen Literatur. Seine Werke sind Ausdruck der schwierigen Suche der Belarusen nach einem nationalen Selbstverständnis und werden auch bei den Protesten seit Sommer 2020 häufig zitiert. Eine Gnose von Gun-Britt Kohler.

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