Tausende Menschen befanden sich in ukrainischen Haftanstalten jener Gebiete, die Russland im Frühjahr 2022 besetzte. Das ukrainische Onlinemedium Graty verfolgt die Odyssee ukrainischer Gefängnisinsassen, die unter russische Besatzung gerieten.
Ein ukrainischer Veteran hat russische Gefangenschaft, Folter, eine Freundschaft mit einem russischen Major und die Flucht nach Europa hinter sich. Jetzt schimpft er auf alle – und will trotzdem zurück. Witali Manshos’ Odyssee durch den Krieg – Teil 1: Mit sowjetisch geprägtem Lebenslauf über missglückten Widerstand hinein in den russischen Folterkeller.
Belarus holt immer wieder ukrainische Kinder aus den von Russland besetzten Gebieten zu sich ins Land – angeblich, um ihnen eine erholsame Auszeit vom Krieg zu ermöglichen. Staatsmedien instrumentalisieren diese Kinder für Propagandasendungen. Die ukrainische Menschenrechtsplattform Zmina hat sich diese Sendungen angeschaut und fasst die häufigsten Erzählstränge zusammen.
Wie Menschen auf der besetzten Krym für ihre pro-ukrainische oder Antikriegs-Haltung durch doppelte Bestrafung unterdrückt werden, erläutert das ukrainische Onlinemedium Graty anhand von Fallbeispielen.
Russland zwingt den ukrainischen Schulen in den annektierten Gebieten eigene Lehrpläne auf. Trotz aller Risiken gibt es aber immer noch Eltern, die ihre Kinder in ukrainische Online-Schulen schicken.
In den von Russland besetzten ukrainischen Gebieten liegen auch beliebte Urlaubsorte am Asowschen Meer. Eine Korrespondentin des Online-Senders Vot Tak hat sie besucht und mit Urlaubern darüber gesprochen, warum und wie sie hier ihre Ferien verbringen.
Im zerbombten Mariupol hausen viele Menschen bis heute in Kellern. Vom Wiederaufbau, den Putin versprochen hatte, profitieren vor allem korrupte Beamte aus Russland. Einblicke in eine zerstörte Stadt, die einmal ein Wirtschaftszentrum am Asowschen Meer war.
Wie funktioniert eigentlich die Verwaltung in den durch Russland besetzten Gebieten der Ukraine? Eine Recherche von Verstka über korrupte russische Beamte, die einer Strafe entgehen wollen und ukrainische Kollaborateure, die gestern noch Putin verhöhnten.