Morgen eröffnet in München das Kulturfestival „Minsk x Minga“ mit einer Diskussion zur Lage der Menschenrechte in Belarus, mit dabei der Friedensnobelpreisträger Ales Bialiatski. Wir haben mit ihm vorab gesprochen: über seine Haft, den Kampf für die Demokratie in Belarus und den Wert von Freiheit.
Herkömmliche Kriegsmunition ist kaum mehr geeignet im modernen Drohnen-Krieg. Einige ukrainische Armeeeinheiten rüsten um und basteln selbst aus teils noch sowjetischen Landminen kleinere, leichtere, aber ähnlich zerstörerische Abwurfminen. Besuch in der Munitionswerkstatt einer ukrainischen Drohnen-Spezialeinheit.
dekoder ist bei der Frankfurter Buchmesse zu Gast. Als Einstimmung auf das Fest der Literatur veröffentlichen wir ein Gespräch mit dem belarussischen Autor Alhierd Bacharevič, in dem er über seinen neuen Roman, das Leben im Berliner Exil und über Perspektiven einer friedlichen Koexistenz mit Russland spricht.
Russische und belarussische Behörden verfügen über weitreichende Mittel, private Smartphones zu durchleuchten. Meduza liefert eine praktische Checkliste für ein unverfängliches Handy.
Alles, was unter freiem Himmel passiert, muss schnell gehen, denn der fliegende Tod lauert überall. In Cherson attackieren russische Truppen vom gegenüberliegenden Dnipro-Ufer aus rund um die Uhr jede noch so zivile Bewegung mit Kamikaze-Drohnen. Die Foto-Reportage von Lieselotte Hasselhoff und Gerd Waliszewski taucht tief ein in weniger offensichtliche Aspekte des Alltags einer ukrainischen Frontstadt unter Russlands Drohnenterror.
In der Ukraine gibt es immer mehr Kriegstrainings für die Zivilbevölkerung. Auch für Jugendliche in den höheren Schulklassen, wie am Wolja-Zentrum in Lwiw.
Seit einem guten Monat zerstören russische Luftangriffe in hoher Frequenz Lagerzentren und setzen die ukrainischen Handelsstrukturen unter Druck. Lieselotte Hasselhoff berichtet in ihrer dekoder-Kolumne Popry wse*, wie die ukrainische Logistik unter Dauerbeschuss weiter Ladenregale befüllt.
*ukr. trotz alledem
Der Ukraine fehlen Menschen. Nicht nur im Militär, auch in allen anderen Berufen. Doch besonders in Kriegszeiten gibt es wenig Aussicht auf eine positive Entwicklung. Könnte Migration die Krise der Demografie lösen und wenn ja, unter welchen Bedingungen?
Unmengen digitaler Daten fragmentieren und integrieren neue Akteur:innen in den modernen Krieg. dekoder spricht mit Wissenschaftlerinnen über die digitalen Dimensionen des Russisch-Ukrainischen Krieges und die besondere Rolle des Messengerdienstes Telegram.
Das Lukaschenko-Regime steckt nicht nur belarussische Staatsbürger aus politischen Gründen in seine Gefängnisse, sondern auch Ausländer. Laut Menschenrechtszentrum Wjasna über 100 seit 2020, darunter auch ukrainische Staatsbürger. Zmina verfolgt aufmerksam deren Schicksal.