Übersetzer:in

Jennie Seitz

Jennie Seitz wurde 1983 in Wladiwostok geboren und hat in Berlin Indologie und Religionswissenschaft studiert, bevor sie sich 2013 als freie Übersetzerin aus dem Russischen selbständig machte. Als Übersetzerin ist sie unter anderem für den gemeinnützigen Verein Kontakte-Kontakty e. V. tätig, seit der Gründung 2015 übersetzt sie für dekoder.org. Zu den von ihr übersetzten AutorInnen gehört Nadja Tolokonnikowa von der Gruppe Pussy Riot (Anleitung für eine Revolution). Zu den von ihr übersetzten Autoren gehören auch Dmitry Glukhovsky und Alexander Ilitschewski. 2023 erschien in ihrer Übersetzung Nimm meinen Schmerz von Katerina Gordeeva.


  • Juristische Sonderwege

    Nach dreieinhalb Jahren Haft wurde Oleg Nawalny entlassen. „Willkürlich und rechtswidrig“ hatte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte die Urteile gegen ihn und seinen Bruder, den Oppositionspolitiker Alexej Nawalny, genannt. Ihnen war Betrug vorgeworfen worden. Weshalb der Fall eine Bankrotterklärung des russischen Rechtssystem bedeutet, analysiert Alexander Wereschtschagin.

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  • WM: Potemkinsche Städte

    Alles dreht sich im Kreis und nicht um den Fußball: Die WM-Gäste werden natürlich nichts davon erfahren, wie die Innenstadt und die Ausfallstraßen von Moskau einmal komplett für die WM umgegraben wurden. Und auch über andere Dinge wird geschwiegen. Aber Andrej Archangelski hat’s aufgeschrieben, und so erfahren sie’s nun doch.

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  • Kanonen auf Telegram

    „Flächenbombardierung“ im Runet: Um an den Messengerdienst Telegram heranzukommen, musste die Zensurbehörde Roskomnadsor zum größten Angriff auf die Infrastruktur des Internets in Russland ausholen, schreibt Kirill Martynow. Wer ist David, wer ist Goliath?

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  • „Wie es ausgeht, weiß keiner”

    Juri Dmitrijew wurde freigelassen, nach mehr als einem Jahr Untersuchungshaft. Dem Memorial-Mitarbeiter, der den Terror der Stalin-Zeit aufarbeitet, wird seit Juni vergangenen Jahres ein zweifelhafter Prozess gemacht. Anna Jarowaja traf ihn nun zuhause.

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  • Mit Folter gegen Drogen

    Vermeintliche Drogenfunde bei Routinekontrollen, durch Folter erpresste Geständnisse und öffentliche Videos mit Schuldeingeständnissen – Ilja Roshdestwenski hat für Republic die ungewöhnlichen Methoden in Tschetscheniens Anti-Drogen-Kampf recherchiert.  

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