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Ogonjok

Ogonjok

Ogonjok ist eine der ältesten russischen Zeitschriften, die zurzeit auf dem Medienmarkt vorhanden sind. Gegründet 1899 als eine illustrierte Beilage der Zeitung Birshewye wedomosti erschien Ogonjok mit einer Unterbrechung von 1918 bis 1923 als Wochenmagazin und gewann während der Sowjetzeit ständig an Popularität: Im Jahr 1990 erreichte die Auflage 4,6 Millionen (zurzeit ca. 80.000). Schwerpunkt der Zeitschrift sind Themen aus den Bereichen Gesellschaft und Leben.

In den 1990er Jahren wurde Ogonjok privatisiert und in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, die seither einige Male die Besitzer wechselte. Seit 2009 gehört die Zeitschrift dem Verlagshaus Kommersant.

 

Eckdaten

Gegründet: 1899
Chefredakteur: Sergej Agafonow
URL: www.kommersant.ru/ogoniok

Gnosen

im Gnosmos

als Text

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Neueste Gnosen
Gnose Ukraine

Odessa

Tor zum globalen Handel, Magnet für Kaufleute und Abenteurer, kultureller Schmelztiegel, wo „alles einen Hauch Europa versprüht“: Historiker Boris Belge über Odessa, die Stadt, die durch Umbrüche, vielfache Neuerfindung geprägt ist – und nun durch den russischen Angriffskrieg einer existentiellen Bedrohung ausgesetzt ist. 
 

Gnose Belarus

Die belarussische Diaspora: Erneuerte Solidarität

Im Zuge von Protest und Repressionen in Belarus haben allein im ersten Jahr seit August 2020 bis zu 150.000 Belarussinnen und Belarussen ihre Heimat verlassen. Mit dem Krieg in der Ukraine sind viele, die sich ein neues Leben in Kiew aufgebaut hatten, erneut auf der Flucht. Durch diese Krisen erlebt die belarussische Diaspora einen massiven Auftrieb. Reichen ihre Ursprünge als politische Kraft etwa einhundert Jahre zurück, ist sie heute weltweit vernetzt und für ein demokratisches Belarus aktiv.

Gnose

Die Geschichte der NATO-Osterweiterung

„Keinen Zoll ostwärts“: Gab es in den 1990er Jahren ein Versprechen an die Sowjetunion beziehungsweise an Russland, dass sich die NATO nicht weiter Richtung Osten ausdehnt? Kristina Spohr analysiert den „Krieg der Narrative“.

Gnose Belarus

Kaljady

von Ingo Petz

In Belarus wird das katholische und orthodoxe Weihnachten gefeiert, dazu das aus der Sowjetunion stammende Neujahr und: Kaljady. In dieser kurzen Gnose erklären wir, was es mit diesem archaischen Weihnachtsfest auf sich hat und woher es stammt.

Gnose Belarus

Maly Trostenez

Sie war der größte Tatort nationalsozialistischen Mordens in den von Deutschen besetzten Gebieten der Sowjetunion: die NS-Vernichtungsstätte Maly Trostenez in Belarus. Zehntausende Jüdinnen und Juden wurden dort ermordet. Ihren Ausgangspunkt nahm die organisierte Massengewalt vor 80 Jahren im Minsker Ghetto.

Gnose

Memorial

Die Auflösung des Dachverbandes „Memorial International“ wurde am 28. Februar besiegelt: Das Oberste Gericht in Russland hat die Berufung abgelehnt. Auch das Menschenrechtszentrum von Memorial soll schließen, hier steht ein Berufungs-Termin noch aus. Manuela Putz über die Menschenrechtsorganisation, die sich seit der Perestroika für die historische Aufarbeitung politischer Repressionen einsetzt.

Gnose

Fjodor Dostojewski

Ein Genie, das dem menschlichen Geist wertvolle Offenbarungen brachte? Oder ein Krimi-Autor, der einen bei den Ohren packt und mit der Nase in geistige Kotze stößt? Wer ist Fjodor Michailowitsch Dostojewski?

Gnose

Erste Russische Kunstausstellung in Berlin

Am 15. Oktober 1922 eröffnete die Erste Russische Kunstausstellung in Berlin. Mit ihr gelingt der Galerie van Diemen ein echter Coup, die westliche Kritik spricht über die Werke von Malewitsch, El Lissitzki, Tatlin und anderen sowjetischen Avantgardisten. So war die Schau kurz nach Oktoberrevolution und Erstem Weltkrieg vor allem auch politisches Signal des jungen Sowjetrusslands – an die Weimarer Republik und an die Welt. 

Anders sein – Dissens in der Sowjetunion, © Anna Che (All rights reserved)