Am 5. Oktober 2023 hat die russische Armee einen großen Teil des ukrainischen Dorfes Hrosa ausgelöscht – 59 Zivilisten, die sich zur Trauerfeier für einen Soldaten aus ihrem Dorf versammelt hatten, wurden getötet. Journalist Schura Burtin war am Ort der Tragödie.
Die belarussischen Machthaber haben mittlerweile alle Oppositionsparteien verboten. Darunter auch die Belarussische Volksfront (BNF), eine der ältesten Parteien des Landes, die für die Geschichte des Landes eine wichtige Rolle gespielt hat. Das belarussische Medium Zerkalo hat die Geschichte der Bewegung und Partei aufgeschrieben.
Wie funktioniert eigentlich die Verwaltung in den durch Russland besetzten Gebieten der Ukraine? Eine Recherche von Verstka über korrupte russische Beamte, die einer Strafe entgehen wollen und ukrainische Kollaborateure, die gestern noch Putin verhöhnten.
Literatur und Autoren werden in Belarus für „extremistisch“ erklärt und Verlage werden verboten – wie der Verlag Januškevič, der nach Polen emigrierte. Sein Gründer Andrej Januschkewitsch in einem Beitrag von Anna Wolynez über die Repressionen in seiner Heimat und die Chancen der belarussischen Literatur im Exil.
Manche Verlautbarungen des Kreml klingen fast lächerlich abstrus. Aber das hat einen ernsten Hintergrund: In Staat, Kirche und Militär wächst der Einfluss von Verschwörungsideologen und Anhängern okkulter Praktiken.
Russland versucht immer wieder, neue oder angehende Staatsbürger zur Armee einzuziehen und in den Krieg gegen die Ukraine zu schicken. Novaya Gazeta Europe trägt Anhaltspunkte zu diesen undurchsichtigen Prozessen zusammen.