Nach den Attentaten von Dresden, Paris und Wien haben mehrere EU-Regierungschefs am 10. November beschlossen, härtere Maßnahmen gegen den islamistischen Terrorismus zu ergreifen. Im Zuge dieser Debatte rückt auch die tschetschenische Diaspora wieder mehr in den Fokus der Öffentlichkeit: Wie stark ist sie radikalisiert? Ein Bystro in sieben Fragen und Antworten von Marit Cremer.
„Wozu? Was habe ich davon? Wie trete ich möglichst nicht in dumme Scheiße?“ Wie diese drei Fragen derzeit die russische Außenpolitik verändern, beschreibt Wladimir Frolow am Beispiel von Bergkarabach und Belarus.
Psychischer Druck, alltägliche Unterdrückung: die belarussische Basketball-Spielerin Jelena Lewtschenko über ihre Haft und den Aufbruch in der Gesellschaft.
Wird’s besser, wird’s schlimmer oder alles wie immer: Joe Biden ist designierter US-Präsident – was bedeutet das für die Beziehungen zu Russland? Einschätzungen von Andrej Kortunow, Ivan Kurilla, Dimitri Trenin und Nina Chruschtschowa.
Was steht Russland derzeit im Weg, über welche Potentiale verfügt es? Auf VTimes erklärt Sergej Medwedew, warum er davon überzeugt ist, dass der Aufbau eines normalen und modernen Nationalstaates zum Greifen nahe ist. Und das Rezept dafür, so der Politologe, ist denkbar einfach.
Historiker Boris Kolonizki spricht mit der Novaya Gazeta über den schwierigen Umgang mit der eigenen Schuld und Traumata der Vergangenheit – ein Interview zum Gedenktag an die Opfer politischer Repressionen.
Russische Ärzte hätten keine Spuren einer Vergiftung gefunden. Um Ermittlungen einzuleiten, brauche man Beweise. Warum diese offiziellen Argumente im Fall Nawalny sehr zweifelhaft sind, zeigt der Vergleich mit einer anderen Nowitschok-Vergiftung aus dem Jahr 1995.
Ein Ultimatum der Opposition an das Regime in Belarus bringt neue Dynamik ins Spiel: Selbst wenn der angekündigte Generalstreik kleiner als erwartet ausfällt, habe das gewagte Vorgehen bereits Erfolge gezeigt, meint Artyom Shraibman.
Mitleid, Großherzigkeit, Mitgefühl – sind das etwa keine Qualitäten eines starken Staates?, fragt die bekannte Journalistin Tatjana Felgengauer. Und meint: Allem Anschein nach hält Putin diese für das Wesen der Schwachen. Und diesem Vorbild des Präsidenten folgen auch alle anderen Staatsbediensteten.