Als Streiter für Sprache und Identität zeigt der belarussische Schriftsteller Zmicier Vishniou in seinem Essay, wie mächtig Kunst im Kampf gegen autoritäres Denken sein kann.
Alexandra Kraschewskaja ist eine der drei Preisträger:innen des Dar-Preises 2026 für russischsprachige Literatur. Ihre poetische Verarbeitung der russischen Belagerung und Zerstörung von Mariupol 2022 in ihrem „Wiegenlied für Mariupol“ als Traumsequenzen wird dank des Dar-Preisgelds ins Englische, Französische und Deutsche übersetzt. dekoder veröffentlicht erste Auszüge auf Deutsch.
In Russland gehen Gewaltbehörden verstärkt gegen Subkulturen im Umfeld des Heavy Metal vor. Betroffen sind auch bekannte internationale Bands. Eine Recherche in der Szene.
In den vergangenen Wochen hat das Regime in Belarus massenweise Verlage geschlossen, zu „extremistischen Vereinigungen” erklärt und Mitarbeiter festgenommen. Was bezweckt der Machtapparat mit dieser Hetzjagd auf Bücher, die immer mehr im Verborgenen betrieben wird?
Belgorod, Stadt und Region im Süden Russlands, ist Ausgangspunkt und zunehmend auch Zielscheibe im Russisch-Ukrainischen Krieg. Im Interview mit Sewer Realii reflektiert der Chefredakteur des führenden regionalen Telegram-Kanals Pepel Belgorod, Nikita Parmjonow, über Kriegsentwicklungen und die paralysierende Kriegsmüdigkeit der Bevölkerung.
Wie aus der Zeit gefallen: Jasper Walter Bastian taucht mit seinem Fotoprojekt in die einsame litauisch-belarussische Grenzregion ein. Wir haben mit ihm gesprochen und zeigen eine Auswahl seiner Bilder.
Experten und Expertinnen, die ihr Leben und ihre Arbeit Belarus gewidmet haben, erklären, warum das osteuropäische Land für viele weiterhin im Nebel der Unwissenheit liegt und warum wir alle mehr Belarus brauchen.
Wie man eine langjährige Isolationshaft überlebt, welche Rolle das Lesen dabei spielt und wie man ein Buch aus dem Gefängnis schmuggelt. Ein Interview mit dem Anwalt und Autor Maxim Znak, der 2021 in Belarus zu zehn Jahren Haft verurteilt und im Dezember 2025 freigelassen, dann aber aus seiner Heimat zwangsdeportiert wurde.
Volha Kaściuk stammt aus einem kleinen Ort im Süden von Belarus. In ihrem Essay für unser Projekt „Spurensuche in der Zukunft” geht die Autorin dem Stigma auf den Grund, mit dem sie als Dorfkind zu kämpfen hatte.
Der große ukrainische Verteidigungskampf gegen Russlands vollumfänglichen Angriffskrieg geht ins fünfte Jahr. In einer bildstarken Kolumne für die Ukrajinska Prawda beschreibt der ukrainische Journalist und seit 2022 Soldat Pawlo Kasarin seinen Ultramarathon-Dienst im absehbar nicht endenden Krieg und die für sein Land existenzielle Mobilisierungsfrage.