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Jennie Seitz

Jennie Seitz wurde 1983 in Wladiwostok geboren und hat in Berlin Indologie und Religionswissenschaft studiert, bevor sie sich 2013 als freie Übersetzerin aus dem Russischen selbständig machte. Als Übersetzerin ist sie unter anderem für den gemeinnützigen Verein KONTAKTE-KONTAKTbI e. V. tätig. Zu den von ihr übersetzten AutorInnen gehört Nadja Tolokonnikowa von der Gruppe Pussy Riot (Anleitung für eine Revolution).

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Neueste Gnosen

Die Hymne der Russischen Föderation

Während die russischen Fans einstimmig „Russland, unser geheiligter Staat“ anstimmen, werden die Zuhörer unbewusst Zeugen einer musikalischen Zeitreise. Boris Belge über die Hymne der Russischen Föderation, Nationalstolz und das schwierige Verhältnis zur eigenen sowjetischen Vergangenheit.

Warlam Schalamow

„Jede meiner Erzählungen ist eine Ohrfeige für den Stalinismus“, schrieb Warlam Schalamow über seine Erzählungen aus Kolyma. Franziska Thun-Hohenstein über den Schriftsteller, dessen Werk heute zu den wichtigsten literarischen Zeugnissen über das Leben im sowjetischen Gulag gehört.

Russland und Europa

Ist Russland nur Abklatsch westlicher Vorbilder oder aber erlösendes Vorbild für ein fehlgeleitetes Europa? Ulrich Schmid über kontroverse Debatten und ein Fenster, das zeitweilig auf und wieder zugeht. 

Behinderung und Inklusion

Das Persönliche ist politisch, und das Politische wirkt persönlich: Auch Behinderung und der Umgang mit beeinträchtigten Menschen sind keine private Angelegenheit – Christian Fröhlich erklärt, wie Institutionen, Ideologien und politische Strukturen maßgeblich und nachhaltig die gesellschaftliche Marginalisierung Menschen mit Behinderung in Russland beeinflussen.

Murka

Obwohl es um Kriminelle und Banditen geht und das Lied voller Jargonwörter ist, ist Murka weit über die Grenzen der kriminellen Subkultur hinaus beliebt. Leonid A. Klimov über einen der bekanntesten russischen Chansons.

Russischer Bürgerkrieg

Dieser Krieg veränderte den eurasischen Großraum zwischen Berlin und Wladiwostok, Budapest und Peking, Murmansk und Teheran tiefgreifender als der Erste Weltkrieg. Nikolaus Katzer über den russischen Bürgerkrieg, der seinen Platz in der Erinnerungslandschaft Russlands und Europas bis heute noch nicht gefunden hat. 

Demokratija

Knapp die Hälfte der Bevölkerung erklärt in Meinungsumfragen, dass Russland eine eigene, spezielle Art von Demokratie brauche. Heiko Pleines über das Demokratieverständnis und die Zufriedenheit mit dem politischen System in Russland.

Sanktionen

Als Reaktion auf die Angliederung der Krim und Russlands militärisches Eingreifen in der Ostukraine verhängten die EU und die USA im Jahr 2014 Sanktionen gegen Russland. 2018 beschlossen die USA neue Sanktionen, unter anderem wegen Hackerangriffen und Syrien. Seitdem wird diskutiert: Sind Sanktionen sinnvolle Mittel, um Moskau Grenzen aufzuzeigen? Oder schüren sie nur die Eskalation? Janis Kluge über die Strafmaßnahmen und ihre Wirkung.

Russland und der ESC

Die Ereignisse rund um den ESC 2017 in Kiew lassen die Frage wieder aufkommen: Wie politisch ist der ESC? Yvonne Pörzgen über die Geschichte des Wettbewerbs in Russland, postsowjetisches Nation Branding und das angespannte Verhältnis Russlands zur Ukraine, das sich auch auf den ESC auswirkt.

Frauen im Großen Vaterländischen Krieg

Emanzipationsbegehren, Heldentum und die Lust, mit den Männern gleichzuziehen, standen am Anfang. Übrig blieben unendliche Müdigkeit und vielleicht noch Erleichterung darüber, wenigstens am Leben geblieben zu sein. Beate Fieseler über Frauen im Großen Vaterländischen Krieg.

Selbstgedreht, 1987, Foto © Gennady Bodrov/The Lumiere Brothers Center for Photography (All rights reserved)