Medien

Seiten

Seiten

Gnosen

im Gnosmos

als Text

im Gnosmos

als Text

Neueste Gnosen

Marx und Russland

„Die Lehre von Marx ist allmächtig, weil sie wahr ist“, schrieb Lenin 1913. Dem ewig unvollendeten und suchenden Marx wäre das mit Sicherheit ein Gräuel gewesen. Aber wer fragt schon Gipsbüsten nach ihrer Meinung? Gerd Koenen über einen der einflussreichsten deutschen Philosophen und seine Beziehung zu Russland.

Ilya Varlamov

Ausgestattet mit einer Kamera wandert Ilya Varlamov durch Städte und kommentiert das Gesehene. Magdalena Kaltseis über einen russischen Urbanblogger mit Millionenpublikum.

Sergej Lawrow

Im März 2019 ist er seit 15 Jahren russischer Außenminister: Sergej Lawrow. Die Meinungen über ihn könnten unterschiedlicher nicht sein: Die einen sehen in Lawrow den verlängerten Arm des Kreml, der vor allem dazu da sei, um auf den Tisch zu hauen, die anderen die letzte Stimme der Vernunft in der russischen Exekutive. 

Alla Pugatschowa

„Wer war Breshnew? Ein unwichtiger Politiker der Epoche von Alla Pugatschowa.“ So lautet ein immer noch in Russland kursierender Witz. Ingo Grabowsky über „the goddess of Russian pop“, die mit ABBA und Udo Lindenberg gesungen hat und die heute ihren 70. Geburtstag feiert.

Maxim Gorki

Maxim Gorkis Paradox bestand darin, dass er seine moralische Autorität in den Dienst des Stalinismus stellte. Ulrich Schmid über den meistgedruckten sowjetischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts.

Krim

Es war kein Zufall, dass die russische Präsidentschaftswahl 2018 am 18. März stattfand. Die Wahlbeteiligung und die rund 90-prozentige Zustimmung für Putin auf der Krim stellt der Kreml als eine Art zweites Referendum über die Zugehörigkeit der Halbinsel zu Russland dar. Gwendolyn Sasse über die mythenumwobene Region, das Narrativ der „russischen Krim“ und die Selbstwahrnehmung der Krimbewohner nach der Angliederung an Russland. 

 

Comics in Russland

Comics als tödliche Gefahr für die geistige und physische Gesundheit der russischen Nation? Sandra Frimmel über die Geschichte des russischen Comics und den Kampf der Künstler um Anerkennung.

Stalins Tod

Der Tod Stalins am 5. März 1953 löste im ganzen Land Bestürzung aus, selbst Opfer seiner Repressionen trauerten um den „Führer der Werktätigen“. Niemand wusste, was der Tod des Diktators für die Hinterbliebenen bedeuten würde. Fabian Thunemann zeichnet die Ereignisse vom März 1953 nach.

Sergej Prokofjew

Sergej Prokofjew starb am 5. März 1953, am gleichen Tag wie Josef Stalin. Der gemeinsame Todestag erwies sich als letzte zynische Wendung seines Lebensweges. Boris Belge über den weltberühmten Komponisten von Peter und der Wolf, dessen Leben von Anziehung und Abstoßung, Distanz und Nähe zum Sowjetstaat geprägt war.

Der Friedensvertrag von Brest-Litowsk

Am 3. März 1918 schied Russland als Kriegspartei aus dem Ersten Weltkrieg aus. Robert Kindler über den Friedensvertrag von Brest-Litowsk, eine Momentaufnahme in einem gewaltsamen und dynamischen Prozess, der die politische Ordnung Osteuropas grundlegend veränderte.

Selbstgedreht, 1987, Foto © Gennady Bodrov/The Lumiere Brothers Center for Photography (All rights reserved)