Der Juli steht in der Ukraine wieder ganz im Zeichen der Papp-Proteste. Die Demonstrierenden kritisieren Selenskys jüngste Personalwechsel in der ukrainischen Regierung. Zmina hat mit Protestierenden über deren Motivation und die weit reichende Bedeutung politischer Intransparenz für die ukrainische Gesellschaft im Verteidigungskrieg gesprochen.
Mit harten Ansagen an das belarussische Regime zeigt sich ein neues Selbstbewusstsein der Ukraine. Artyom Shraibman zeigt, welche Folgen dies für die Rolle von Belarus im Russlands Angriffskrieg als auch für Putin selbst hat.
Russlands Krieg trennt tausende ukrainische Familien. Moskau unterbindet und verfolgt Kontakte in die besetzten Gebiete. Doch viele Ukrainer:innen finden Schlupflöcher – online und offline. Texty zeigt an drei persönlichen Beispielen, wie der Kontakt zu Menschen unter russischer Besatzung in der Praxis aussieht.
Jeden Tag ziehen in der Ukraine Trauerzüge durch Städte und Dörfer. Vor der Beisetzung werden gefallene Soldaten kirchlich verabschiedet. An der zentralen Garnisonskirche in Lwiw begleitet Pater Mychaltschuk seit 2014 diese Beerdigungen. Frontliner porträtiert den Pfarrer und das schmerzhafte Abschiednehmen.
Neue Soldaten für die ukrainische Armee zu rekrutieren, ist ein gefährlicher Job. Die Angriffe auf Rekrutierungszentren nehmen zu, während der Personalmangel in der Armee die Sicherheit des Landes gefährdet. Wer arbeitet in den ukrainischen Kreiswehrämtern und wie erleben diese Soldaten ihren Dienst für die Mobilisierung? Die Ukrajinska Prawda berichtet.
Immer mehr ukrainische Städte und Fernstraßen werden mit Anti-Drohnen-Netzen überspannt, um die Menschen vor russischen Drohnenangriffen zu schützen. Von diesem Schutznetz-Alltag berichtet Lieselotte Hasselhoff in Teil zwei ihrer dekoder-Kolumne Popry wse*, diesmal aus Cherson. *ukr. trotz alledem
2025 war „ein Jahr der geballten Herausforderungen“. Der neueste Jahresbericht des ukrainischen Menschenrechtszentrums Zmina zeigt, wie die ukrainische Zivilgesellschaft unter beispiellosem Druck weiter als Garantin für die demokratische Entwicklung der Ukraine funktioniert.
Russland besetzt nicht nur ukrainisches Gebiet, sondern verändert dort systematisch die Gesellschaftsstruktur. Nach der Enteignung von Wohneigentum werden zielgerichtet russische Bürger angesiedelt. Am Beispiel Betroffener aus Luhansk und Mariupol erläutert Zmina, wie Russland sich ukrainische Wohnungen aneignet, wer einziehen soll und welche Optionen den rechtmäßigen ukrainischen Bewohner:innen bleiben.
Alexandra Kraschewskaja ist eine der drei Preisträger:innen des Dar-Preises 2026 für russischsprachige Literatur. Ihre poetische Verarbeitung der russischen Belagerung und Zerstörung von Mariupol 2022 in ihrem „Wiegenlied für Mariupol“ als Traumsequenzen wird dank des Dar-Preisgelds ins Englische, Französische und Deutsche übersetzt. dekoder veröffentlicht erste Auszüge auf Deutsch.
Die Ukraine greift mittlerweile fast täglich russisches Territorium an. Zusammen mit dekoder zeigt das Datenanalyse-Team von Novaya Gazeta Europe das Ausmaß der Angriffe mithilfe einer interaktiven Karte.