Übersetzer:in

Ruth Altenhofer

Ruth Altenhofer, 1979 in Niederösterreich geboren, hat in Wien, Rostow am Don und Odessa Slawistik studiert.Nach mehreren Jahren beruflicher Tätigkeit im Bereich Flucht und Asyl ist sie seit 2015 freiberufliche Übersetzerin für Literatur, Dramatik und Autorencomics und natürlich Dekoder.Ihre Übersetzungen von Sasha Filipenkos Romanen (Diogenes Verlag) wurden mit dem Perewest-Stipendium (Die Jagd, 2021) und dem Sacher-Masoch-Preis (Der Schatten einer offenen Tür, 2025) ausgezeichnet.


  • Die Angst vor dem Klopfen an der Tür

    „In Belarus kann man für alles Mögliche ins Gefängnis kommen.“ – In ihrer Kolumne für das Online-Medium KYKY erzählt die belarussische Kunstfigur Trauriger Kolenka über die alltägliche Angst der Belarussen, Opfer staatlicher Repressionen zu werden.

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  • Kontaktprellen

    Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat Sergej Samoilenkos Leben in vielerlei Hinsicht zerbrochen. In einem sehr persönlichen Text beschreibt der Lyriker und Übersetzer, wie sich manche seiner Freunde und Kollegen für den Krieg aussprechen. Auch solche, von denen er es nie gedacht hätte. Eine Entwicklung, der er fassungslos gegenübersteht. 

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  • Krisendämmerung

    Zerbricht die Einheit der belarussischen Opposition? Seit geraumer Zeit formieren sich die Kritiker der Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja – in den eigenen Reihen. Haben sie überhaupt eine Chance? Wie ist der Widerstand zu deuten? Alexander Klaskowski analysiert.

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  • Olaf Scholz in der Moskauer Metro

    Soziologe Grigori Judin reflektiert über Schuld und Verantwortung – auch des Westens. Und sagt: „Hoffnung wird hier erst aufkeimen, wenn die Welt zugibt, dass Wladimir Putin und sein Krieg das unausweichliche Ergebnis der gesamten globalen Entwicklung der letzten zehn Jahre sind.“

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  • Wie der Krieg Belarus verändern wird

    „Der Krieg in der Ukraine führt wahrscheinlich zu einem Bruch in der Identität der Belarussen.” Der belarussische Politologe Pjotr Rudkowski analysiert mögliche Auswirkungen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine und der Rolle Russlands auf die belarussische Gesellschaft.

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  • Special

    Dissens und Macht

    Die Geschichte der Sowjetunion ist eine Geschichte der Macht – aber auch eine des Widerstands. Ein Longread 

  • Gnose

    Swetlana Tichanowskaja

    Swetlana Tichanowskaja (geb. 1982, belarussisch: Swjatlana Zichanouskaja) ist eine parteilose belarussische Politikerin. Bei der Präsidentschaftswahl im August 2020 ist sie als Kandidatin gegen den amtierenden Präsidenten Alexander Lukaschenko angetreten. Die Wahl war offensichtlich manipuliert, das offizielle Wahlergebnis von rund 80 Prozent für Lukaschenko war teils nachweislich gefälscht. Tichanowskaja, die den Wahlsieg zunächst für sich reklamiert hat, musste Belarus offenbar unfreiwillig in Richtung Litauen verlassen. Seither ist sie aus dem Exil heraus die wichtigste Leitfigur der organisierten belarussischen demokratischen Opposition.

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