Übersetzer:in

Ruth Altenhofer

Ruth Altenhofer, 1979 in Niederösterreich geboren, hat in Wien, Rostow am Don und Odessa Slawistik studiert.Nach mehreren Jahren beruflicher Tätigkeit im Bereich Flucht und Asyl ist sie seit 2015 freiberufliche Übersetzerin für Literatur, Dramatik und Autorencomics und natürlich Dekoder.Ihre Übersetzungen von Sasha Filipenkos Romanen (Diogenes Verlag) wurden mit dem Perewest-Stipendium (Die Jagd, 2021) und dem Sacher-Masoch-Preis (Der Schatten einer offenen Tür, 2025) ausgezeichnet.


  • Schanson à la russe

    Was den Franzosen die Liebe, ist den Russen der Knast? Zumindest ist ein wichtiger Zweig der russischen Populärmusik inspiriert von Lagergesängen, die die Gulag-Insassen einst aus den Weiten der sibirischen Steppe mitbrachten. Pawel Belosludzew hat den russischen Chanson für Batenka unter die Lupe genommen.

    In Kultur & Diskurs von

  • Hetzjagd auf eine Rocklegende

    Seit sich Rockstar Andrej Makarewitsch 2014 solidarisch mit der Ukraine gezeigt hat, haben sich russische Staatsmedien und Online-Kommentatoren auf ihn eingeschossen. Nach dem jüngsten Shitstorm fordert Oleg Kaschin: Lasst den Klassiker in Ruhe!

    In Gesellschaft von

  • Höllischer Brei

    Am einen Tag vergleicht Putin die Mumie Lenins mit Reliquien christlicher Heiliger, am anderen steigt der Ex-KGB-Agent am orthodoxen Feiertag ins Eiswasser. Andrej Loschak über sehr unterschiedliche Ideologien, die die Staatsführung zusammenmische. Mit diesem Sud würde in den nächsten Jahren der Bevölkerung das Hirn durchspült. Das ist Loschaks optimistische Prognose. Er hat auch eine pessimistische.

    In Gesellschaft von

  • Die Erzfreunde Russland und USA

    Easy, man: Einen ganz unaufgeregten Blick auf die Beziehung zwischen Russland und den USA wirft der Historiker Ivan Kurilla. Im Interview mit Kommersant-Ogonjok erklärt er, was die besondere „Erzfreundschaft“ zwischen beiden ausmacht, was Ford mit dem Kommunismus und Sputnik mit dem US-amerikanischen Bildungssystem zu tun hat.

    In Politik von ,

  • Danila Tkachenko: Родина – Motherland

    Danila Tkachenko, geboren 1989, ist einer der wichtigsten russischen Fotografen seiner Generation. Seine aktuelle Serie, derzeit in Berlin zu sehen, heißt Родина – Motherland. Sie ist wahrscheinlich seine radikalste. Tkachenko hat dafür alte Häuser in Brand gesteckt. Sergej Medwedew erklärt, warum das vielen Angst macht. Und warum es genial ist.

    In Kultur & Diskurs von