Übersetzer:in

Tina Wünschmann

Tina Wünschmann wurde 1980 in Freital geboren. Sie studierte Slavistik, Politik- und Kommunikationswissenschaften an der Technischen Universität Dresden. Auslandsaufenthalte führten sie nach Krakau, Hrodna, Minsk und Brest. Sie übersetzt aus dem Belarussischen, Polnischen und Russischen, seit 2021 regelmäßig für dekoder. 2020 unterstützte sie die Initiative „Stimmen aus Belarus“. Ihre Romanübersetzung „Was suchst du, Wolf?“ von Eva Viežnaviec stand 2023 auf der Shortlist des Internationalen Literaturpreises des HKW. 2025 erschienen der Essay „Manifest einer Gartenlosen“ von Tania Arcimovich sowie zwei Lyrikbände von Julia Cimafiejeva („Ich zerschneide die Geschichte“, edition frölich, „Blutkreislauf“, edition.FOTOtapeta).


  • Auf Kaperfahrt?

    In Belarus wird die kremlfreundliche Zeitung Komsomolskaja Prawda geschlossen – und der Kreml spielt mit. Was bedeutet dies für die belarussisch-russischen Beziehungen, in denen normalerweise vor allem die russische Führung den Ton angibt? Artyom Shraibman analysiert.

    In Politik von

  • DIE FREMDEN

    Die belarussische Lyrikerin Tanya Skarynkina reist mit ihren Angehörigen nach Afrika, trifft auf den Weltenretter Tom Cruise und streitet mit Augustinus, um dem Geheimnis von Zukunft auf die Spur zu kommen. Auch für Belarus. 

    In Kultur & Diskurs von

  • Machtspieler

    Zum fünften Mal treffen sich Putin und Lukaschenko innerhalb eines Jahres. Was hat der Kreml mit dem zuweilen unkalkulierbaren belarussischen Autokraten vor? Darauf versucht der Journalist Alexander Klaskowski eine Antwort zu finden.

    In Politik von

  • Special

    „Es war cool – seine eigene Sprache zu haben“

    Alhierd Bacharevič ist auf dem Sprung zum Erwachsenwerden und entdeckt zum Ende der Sowjetunion plötzlich eine völlig neue Welt. Was das für ihn bedeutete, beschreibt der belarussische Schriftsteller in diesem Auszug aus seinem Buch Mae dsewjanostyja (dt. Meine Neunziger).

  • Gnose

    Sjanon Pasnjak

    Sjanon Pasnjak (geb. 1944) ist ein belarussischer Oppositioneller. Schon während der Perestroika wurde er zum Anführer der Belarussischen Volksfront „Wiedergeburt“ – eine soziale und politische Bewegung, aus der 1993 die sich als nationalkonservativ positionierende Partei Belarussische Nationale Front (BNF) entstand. Pasnjak galt vielerorts als charismatisch, aber auch als radikaler politischer Gestalter des unabhängigen Belarus. Als direkter Gegner von Lukaschenko musste er bereits 1996 ins Exil, bis heute prägt er aber die politische Landschaft des Landes.

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