„Schon fast peinlich ist es mir, aber ich war fest davon überzeugt, dass sich die Kirche gleich nach dem Zerfall der Sowjetunion ,auf die Seite des Volkes stellen‘ würde“, schreibt Maxim Trudoljubow. Ein Essay über eine enttäuschte Hoffnung.
Sie sehen sich als Befreiungskämpfer im US-besetzten Russland: NOD-Aktivisten halten gern Plakate hoch mit Losungen wie „Für Russlands Souveränität!“. Pawel Merslikin hat sich der Bewegung angeschlossen – für einen Monat.
Warum Demonstranten in Moskau Angst vor „politischem“ Protest haben: Nikolay Epplée und Andrej Sinizyn über einen Begriff, der längst ein Eigenleben führt.
Eine Trauerromanze, eine entstellte Marseillaise, eine Zionistenhymne sowie weitere Melodien und Rhythmen des Jahres 1917 – zusammengestellt von Alexej Petuchow.
Wie die Wirtschaft retten? Noch im Mai legen Berater rund um Ex-Finanzminister Kudrin ihr Strategiepapier vor. Es steht in Konkurrenz zum Plan des sogenannten Stolypin-Klubs. Doch letzten Endes mache es keinen Unterschied, auf welche Strategie sich der Staat festlegt – sagt Wirtschaftswissenschaftler Wladimir Korowkin.
Vor fünf Jahren wurden sie beim Marsch der Millionen auf dem Bolotnaja-Platz verhaftet, bis heute laufen Gerichtsverfahren gegen einzelnen Aktivisten. The Village sprach mit Leuten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, diese Prozesse zu besuchen.
Der geplante Abriss von mehreren tausend Wohnhäusern in Moskau ist das größte Abriss- und Neubauprojekt, das jemals in Russland unternommen wurde. Ein Besuch bei Bewohnern und Haustieren von zwölf Fünfgeschossern.