In der belarussischen Küche zeigt sich, wie viele kulturelle Einflüsse das Land in seiner Geschichte geprägt haben. Wer beispielsweise den Chaladnik erfunden hat, lässt sich nur schwer klarstellen. Der Historiker Ales Bely erklärt die kulturhistorischen Untiefen belarussischer Leckereien.
Russland zwingt den ukrainischen Schulen in den annektierten Gebieten eigene Lehrpläne auf. Trotz aller Risiken gibt es aber immer noch Eltern, die ihre Kinder in ukrainische Online-Schulen schicken.
Viktor Gontschar und Anatoli Krassowski waren die ersten beiden von insgesamt vier Oppositionellen, die vor 25 Jahren spurlos in Belarus verschwanden. Das Online-Portal Pozirk erinnert an eine Zeit, in der Lukaschenko begann, mit aller Brutalität eine Diktatur zu errichten.
Die Fotografin Irina Unruh erzählt in einem Bildband von Kirgistan, der Heimat ihrer Kindheit, von der Odyssee ihrer Familie – und von Kirgisen, die fließend Plautdietsch sprachen.
Nicht alle Menschen fliehen aus zerschossenen Frontstädten. Wie funktioniert ihr Alltag zwischen Ruinen? Der belarussische Fotograf Alexander Vasukovich war viele Male in Städten an der Front. Wir haben mit ihm über seine Arbeit im Krieg gesprochen und zeigen eine Auswahl seiner Bilder aus der Ukraine.
In den von Russland besetzten ukrainischen Gebieten liegen auch beliebte Urlaubsorte am Asowschen Meer. Eine Korrespondentin des Online-Senders Vot Tak hat sie besucht und mit Urlaubern darüber gesprochen, warum und wie sie hier ihre Ferien verbringen.
Die Stiftung Nushna pomoschtsch (dt.: Hilfe gesucht) war die bedeutendste nichtstaatliche Organisation in Russland, die Arme und Bedürftige unterstützte. Jetzt musste sie schließen. Ein Grund war wohl die Haltung ihrer Mitarbeiter gegen den Krieg.
In Belarus geht der Machtapparat nach wie vor gegen die eigene Bevölkerung vor. Parallel signalisiert Lukaschenko, wieder in einen Dialog mit der westlichen Staatenwelt treten zu wollen. Warum tut er was? Und welchen Nutzen hätte solch eine Annäherung für die EU? Ein Interview mit dem Politanalysten Pavel Matsukevich.
Der Patriarch in Moskau rechtfertigt Russlands Überfall auf die Ukraine als „Heiligen Krieg“. In jedem Gottesdienst muss für den Sieg gebetet werden. Priester, die das nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren können, werden bestraft. Unterstützung kommt von Glaubensbrüdern aus dem Ausland.