Die Z-Influencerin für Beauty und Krieg

Maria Tschadina hat auf Instagram fast 400.000 Follower: Die Influencerin verbreitet neben Beauty-Tipps auch krude Kriegspropaganda. Illustration © Novaya Gazeta Europe
Maria Tschadina hat auf Instagram fast 400.000 Follower: Sie influenct zu Beauty und Liebe, inszeniert sich als „Soldatenfrau“ und verbreitet krude Kriegspropaganda. Illustration © Novaya Gazeta Europe

Berüchtigt ist die russische Propaganda seit jeher für einen hasserfüllten und zugleich vulgären Grundton: 2018 hat der Propagandist Artjom Schejnin einen Haufen Exkremente ins Studio gebracht und den ukrainischen Gast seiner Live-Talkshow aufgefordert, diese Exkremente zu fressen. Die TV-Propagandisten scheinen sich in ihren krawalligen Beiträgen überbieten zu wollen, auch Simonjan, Skabejewa und Solowjow ziehen stets die stilistisch derbsten Register, wenn sie in ihren Sendungen Hass und Angst schüren.

Wohlkalkuliert ist auch eine andere Propagandamethode, maßgeschneidert für andere Zielgruppen: Obwohl Instagram in Russland verboten ist, entsteht gerade dort eine neue Generation von Propagandisten – Influencer, die sich an ein junges und gebildetes Publikum richten. Die wohl prominenteste Vertreterin dieser Gruppe ist Maria Tschadina, die sich als treue Ehefrau eines patriotischen Kriegssoldaten inszeniert und schon fast 400.000 Follower hat. Mit samtener Stimme kommt sie daher, ganz anderes als ihre krawalligen Kolleg:innen aus dem Fernsehen. Auch die Themen sind teilweise anders: Hier etwas Lifestyle, Beauty und Mode, dort ein bisschen Liebe und Familienleben, dazwischen aber vor allem Kriegspropaganda – etwa dass die Ukraine kein souveräner Staat sei, dass es in Russland keine Repressionen gebe und dass die Gerüchte über die Mobilmachung Desinformation seien.  

Novaya Gazeta Europe berichtet, wie Tschadina ihr Image aufgebaut hat und wie ihr dabei kremlnahe Politikberater geholfen haben.


Ende Mai 2026 fand sich die gesamte Moskauer Schickeria im Veranstaltungs-Palast des Gymnastik-Stars Irina Winer ein. Der Reihe nach erklommen Prominente die Bühne des riesigen Saals, um die Sieger des V. Nationalen Preises für Internet-Content zu verkünden. Sie wird vom Institut für die Entwicklung des Internets (IRI) vergeben – einer Schlüsselorganisation, die für die Erstellung von „patriotischem Content“ staatliche Gelder verteilt.

An jenem Abend stand auch die 25-jährige Bloggerin und Gattin eines „Teilnehmers an der militärischen Spezialoperation“ auf der Bühne: Maria Tschadina. Sie wurde für den „am schnellsten wachsenden politischen Blog des Jahres 2025“ auf Instagram ausgezeichnet (wobei Instagram in Russland formal verboten ist). Ihre Dankesrede widmete sie ihrem Mann Wladimir.   

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„In diesem Moment sieht mein Mann diese Live-Übertragung. Weit weg, an der Front. Das ist unser gemeinsamer Sieg, Wowa, wir haben gesiegt. Und wir alle werden ganz sicher siegen“, sagte Tschadina mit bebender Stimme. In ihren großen blauen Augen standen Tränen.

Im Jahr zuvor war sie noch eine unbekannte Journalistin gewesen, in Obninsk, einer Stadt hundert Kilometer von Moskau entfernt. Sie trug noch ihren Mädchennamen Bakina und arbeitete bei einer kleinen Zeitung namens NG Region, wo sie Lokales und den Krieg in der Ukraine abdeckte. So wurde sie die erste Lokalkorrespondentin, die Freiwillige an die Front begleitete. Auf Instagram über Politik zu sprechen, begann sie erst im April 2025. Sechs Monate später besuchte sie schon Putins Prjamaja linija (dt. Der direkte Draht) und hatte bald mehrere hunderttausend Follower beisammen.     

Alle paar Tage postet Tschadina neue Reels und Fotos, manchmal zu blumigen Themen – Liebe, Familie, Schönheit – aber meistens zu Politik. In den vergangenen 20 Instagram-Posts ging es großenteils um aktuelle Nachrichten: um Gerüchte über eine bevorstehende Mobilmachung, um die Angriffe auf den größten russischen Onlinehändler Wildberries, den Rücktritt des ukrainischen Verteidigungsministers, die Benzinkrise, den Austausch von Kriegsgefangenen und dergleichen mehr. 

Keine typische Kriegspropagandistin

Die Kommentatoren bewundern Tschadinas Schönheit und nennen sie „Russlands weibliches Gesicht“. Ihr Content steht im starken Kontrast zu den gewohnten Propagandastimmen. Keine Hysterie, keine Beschimpfungen des Feindes – stattdessen erzählt Maria mit samtigem Timbre, was rund um den Krieg in der Ukraine und in der internationalen Politik vor sich geht.

In ihrem Blog ist Tschadina zwar bissig, aber macht sich ohne unverhohlene Aggressionen über „die Feinde der RF“ lustig – vor allem über Wolodymyr Selensky und „die Liberalen“. Wobei sie stets betont, dass sie ein lebendiger, empathischer Mensch sei und die komplexe Gefühlswelt und den Frust ihrer Follower angesichts dessen, was in Russland passiere, sehr gut nachvollziehen könne. Sie kritisiert Politiker zum Beispiel dafür, dass sie der Bevölkerung nicht erklären, warum sie Telegram blockieren und in Sibirien massenhaft Nutztiere töten müssen. Gleichzeitig ruft Tschadina ihr Publikum dazu auf, die Gesellschaft „nicht aufzuwiegeln“ und darauf zu vertrauen, was das staatliche Fernsehen sagt.

Holod

„Solange die Hälfte des Landes im Zombie-Zustand verharrt, wird nichts besser“

Wer in Russland den Krieg gegen die Ukraine ablehnt, stößt selbst auf Ablehnung – sogar in der eigenen Familie. Sobald es um den brutalen Überfall auf das Nachbarland geht, verstehen sich engste Verwandte nicht mehr. Der bekannte russische Journalist Andrej Loschak hat eine Doku dazu gedreht und mit Holod über den Film (hier auch mit englischen Untertiteln verlinkt!) gesprochen. 

In Gesellschaft von ,

Besonders oft wendet sie sich an die Ehefrauen von Frontsoldaten – ebenfalls sehr nahbar vermittelt sie ihnen, dass sie nicht allein sind: „Meine lieben Mädels. Ich weiß, dass es hier im Kanal manche gibt, die vergeblich warten. […] Aber ich weiß wohl ganz bestimmt, dass jeder eurer Helden, jeder eurer Kämpfer, euer Mann, euer Sohn, euer Bruder, euer Freund – fest an eurer Seite steht. Und dass das immer so sein wird.“

Tschadina sammelt Spenden für die Front oder für Regionen, die unter Beschuss standen. Die staatlichen Behörden gewähren ihr manchmal exklusiven Zugang zu kriegsbezogenen Ereignissen. Mindestens einmal wurde die Bloggerin schon zu einem Gefangenenaustausch mit der Ukraine eingeladen, nämlich zu dem im Juni 2026 in Belarus.         

Ihre patriotische Agenda spickt sie gern mit positiven Nachrichten – etwa, dass die Impfung gegen Krebs in Russland die Krankenversicherung zahlt. Doch hin und wieder schlägt sie auch aggressive Töne an. Nachdem die Ukraine das College in Starobelsk getroffen hatte, rief sie zum Beispiel mit brüchiger Stimme dazu auf, „jedes getötete Kind“ zu rächen: „Egal wie. Von mir aus mit Oreschniks [Mittelstreckenraketen – dek].“ 

Berichte über Gewalt, die von zurückgekehrten Frontsoldaten ausgeht, bezeichnet Tschadina als „Dämonisierung“. Sie meint, die Leute hätten Angst vor ihnen, weil sie einfach „nicht Bescheid wüssten, was für tolle Jungs da an der Front sind“. Ihren Mann, so Tschadina, habe der Krieg nur noch besser gemacht: „Bei Wowa siehst du auf den ersten Blick, dass er ein Geschöpf des Himmels ist.“ 

Ljudi Baikala

Mord und Tod gehen um im sibirischen Dorf

Ein Dorf im sibirischen Burjatien muss schmerzlich das Wort „Mord“ lernen, weil zwei Familienväter ihre Ehefrauen getötet haben. Das Sibirien-Portal Ljudi Baikala hat den Ort besucht, um herauszufinden, wie die Menschen dort mit der Tragödie umgehen und warum jede Gräueltat heute mit Russlands Krieg in der Ukraine zu tun zu haben scheint. 

In Gesellschaft von

Journalistin und Propagandaforscherin Maria Borsunowa meint, Tschadina bediene dieselben Narrative wie das staatliche Fernsehen, sei jedoch in der Lage, eine andere Wirkung zu erzeugen.

„Sie gehört quasi dazu, weil auch sie auf ihren geliebten Mann wartet“, erklärt Borsunowa der Novaya Gazeta Europe. „Im vierten Kriegsjahr hat unsere Propagandamaschine mal etwas Frischeres hervorgebracht.“

Liebe im Feed

Maria Tschadina wurde im Jahr 2000 als Tochter einer prominenten Journalistin namens Olga Dumatschewa in Obninsk geboren.

Nach der Schule studierte sie in Moskau Jura, heiratete aber bald, weil sie schwanger war. Sie zog zu ihrem Mann nach Brjansk und bekam Zwillinge. Die Schwangerschaft verlief problematisch, und zwei Wochen nach der Geburt verstarb eines ihrer Babys. Eines von Tschadinas ersten Reels, die ein großes Publikum erreichten, handelte vom Tod ihrer Tochter. Es erzielte eine Million Views.

Nach der Scheidung von ihrem ersten Mann kehrte Tschadina nach Obninsk zurück und fing als Korrespondentin der Lokalzeitung NG Region an. Diesen Job verdankte sie ihrer Mutter. Tschadina schrieb kurze, aber ausnehmend patriotische Kommentare für das Blatt – etwa darüber, wie Schulkinder lernen, mit Drohnen umzugehen und wie Granatwerfer und Maschinenpistolen funktionieren. Sie verfasste auch Reportagen über frontnahe Zonen, in die sie humanitäre Hilfe brachte.     

In einer dieser Reportagen, veröffentlicht im Frühjahr 2024, berichtete Maria, wie ein Mann in der Oblast Luhansk versucht habe, die Stadt Rubeshny mit dem Auto über einen humanitären Korridor zu verlassen (anscheinend in den ersten Kriegsmonaten). Aber „irgendwelche Wachposten mit einem Bandera am Ärmel hätten ihn „in den Rücken“ geschossen – und ein paar Wochen später hätten russische Soldaten im Kofferraum seines durchlöcherten PKWs ein totes Kind und einen Hund gefunden: „Der Junge hielt den Hund im Arm.“

Die Geschichte lässt sich nicht verifizieren: Tschadina nennt keine Namen und kein Datum, sie erzählt das Ganze zwei Jahre später und ohne jede Quellenangabe.

Ungefähr zu der Zeit, als diese Story veröffentlicht wurde, postete Maria zum ersten Mal etwas über ihren zweiten Mann auf Instagram: Wladimir Tschadin, Teilnehmer am Krieg in der Ukraine. Alles, was die Novaya Gazeta Europe über ihn in Erfahrung bringen konnte, ist, dass er davor bei der russischen Eisenbahn war. Sie lernten sich über eine Dating-App kennen, und Tschadin hatte schon überlegt, Vertragssoldat zu werden, aber erst, als er sie traf, so Maria, sei ihm endgültig bewusst geworden, dass er an die Front wolle. 

Einen Heiratsantrag machte er ihr, als sie ihn im Krankenhaus besuchte, wo er mit zertrümmertem Kiefer lag. Da habe ihr zukünftiger Mann begriffen, sagt die Bloggerin, dass sie ihn „nie verraten“ würde. Vom Kennenlernen bis zur Hochzeit seien gerade mal ein paar Monate vergangen. Seitdem postet sie regelmäßig Reels, wie sie ihren Mann vom Flughafen abholt oder an der Front besucht, und erntet hunderttausende Views und Kommentare.

Ihr aktives politisches Programm begann Tschadina im April 2025 mit einem Reel darüber, wie stolz sie sei, Russin zu sein. Sie erwähnte weder den Krieg noch Putin, erklärte jedoch, an der Seite ihres Landes zu stehen.

„Tschadina ist ganz anders als die durchschnittliche Soldatenfrau aus der Provinz“, meint die Journalistin Katja Fjodorowa. „Sie ist ein Produkt für Moskau, für die Großstadt. Schöne Wohnung, schickes Outfit, fancy Cafés. Sie demonstriert, dass eine Soldatengattin sehr mondän sein kann, eine europäisch sozialisierte, moderne junge Frau, sie macht diese Rolle zu etwas Elitärerem. Das ist meiner Ansicht nach für die russische Propaganda ein großer Gewinn.“      

Tschadina ist die schillerndste, aber bei Weitem nicht die einzige Bloggerin, deren Content sich rund um ihre Identität als „Soldatenfrau“ dreht. In den letzten Jahren hat sich da ein ganzes Genre entwickelt. Junge Frauen erzählen, wie sie auf ihre Männer oder Freunde warten, die an der Front sind, wie sie sie nach der Rückkehr bei der Rehabilitation unterstützen oder ihren Tod betrauern. Es gibt Tagebuch-Blogs, in denen Witwen die Tage seit dem Tod ihrer Männer zählen und Reels posten, wie sie die Gräber pflegen, weinen oder nacheinander die militärischen Auszeichnungen ansehen.

Unterbrochen wird dieser Content von Werbung für Mode oder neue Restaurants. Die jungen Frauen sind lokale Influencerinnen, manche verdienen damit ganz gut, etwa mit KI-generiertem Content rund um den Krieg. 

Medien mit Einfluss auf die Gesellschaft

In Tschadinas Instagram-Profil ist eine E-Mail für PR-Fragen angeführt: pr@base-media.ru. Base Media ist eine Kreativagentur für die Entwicklung von Medienprojekten. Sie ist auf Sanetik Markarjan registriert, das ist die Mutter des regierungsnahen Polittechnologen Sargis Mirsachanjan. 2023 veröffentlichten unter anderem Washnyje istorii Analysen, denen zufolge letzterer ab 2014 mit einer Informationskampagne auf die Legitimierung der Krym-Annexion und die Förderung von Narrativen des Kreml im Ausland abzielte. Insbesondere bestach er europäische Politiker mit Schmiergeldern, die für zigtausende Euro prorussische Resolutionen in die nationalen Parlamente einbrachten und bei Wahlen in Russland als „unabhängige Beobachter“ auftraten.

Heute steht Mirsachanjan dem Institut für die Entwicklung des Internets (IRI) nahe.     

Sargis Mirsachanjan. Foto © Sargis Mirsachanjan

Base Media arbeitet mindestens seit 2025 mit Tschadina zusammen“, bestätigte der Novaya Gazeta Europe gegenüber ein lieber anonym bleibender Mitarbeiter der Organisation Dialog, die im Auftrag des Kreml Informationen in sozialen Netzwerken steuert. „Ihr Wachstum war von Haus aus organisch. Dann hat man sie bemerkt und ihr geholfen, ihr Image noch stimmiger zu gestalten, noch gefragter. Ihr Kanal und ihre Videos kamen gerade recht: eine nette, hübsche, junge Ehefrau eines Frontsoldaten, eine Patriotin.“

Direkt mit dem IRI, dem Institut für digitale Contententwicklung, hat Tschadina bei Projekten zu tun, die über ihren Blog auf Instagram hinausgehen. Vor einem Jahr fing sie an, regelmäßig den Litschny podcast (dt. Persönlicher Podcast) zu moderieren, mit dem das Institut das weibliche Publikum ansprechen will.  

In der Doku-Fiction-Serie Pjat epoch Donbasa (dt. Fünf Epochen des Donbas), die 2025 auf russischen Plattformen erschien, spielte sie die Hauptrolle.

Kürzlich fing Tschadina an, Interviews für das Projekt Swojirodnyje.RF zu machen, das der staatliche Fonds Saschtschitniki Otetschestwa (dt. Vaterlandsverteidiger) mit Unterstützung des IRI betreibt. Vorsitzende dieses Fonds ist wiederum Putins Nichte und stellvertretende Verteidigungsministerin Anna Ziwilewa.  

In Interviews wird Tschadina oft gefragt, ob sie je über eine politische Karriere nachgedacht habe. Darauf sagt sie immer, obwohl sie „sehr hochrangige Typen“ kenne, die ihr eine politische Zukunft verheißen, denke sie nicht in diese Richtung.   

„Während Ihr Mann an der Front kämpft, schwingen Sie also das Tanzbein?“

Anfang Juli 2026 ging in den Bergen Nordossetiens die größte Promihochzeit des Jahres über die Bühne – die Bloggerin Ida Galitsch heiratete den Unternehmer Oleg Ledwitsch. Charterflüge brachten die gesamte Moskauer Schickeria zu dem Fest, unter den Gästen waren auch Z-Blogger.

Als Reels und Fotos von der Hochzeit in den sozialen Netzwerken aufpoppten, entbrannte ein Skandal, insbesondere im Umfeld von Tschadina: Ihre Follower empörten sich, dass sie auf derselben Sause war wie der Showmaster und Comedian Alexander Gudkow, der sich noch 2022 gegen den Krieg ausgesprochen und eine Parodie auf Schamans Song Ja russki (dt. Ich bin Russe) verfasst hatte.

„Während Ihr Mann an der Front kämpft, schwingen Sie also mit Gudkow das Tanzbein?“ Tschadina entgegnete, sie sei selbst „fast vom Hocker gefallen“, als sie Gudkow dort gesehen habe. Und fügte sogleich hinzu, dass Ida Galitsch und viele andere Gäste den Krieg unterstützen würden und Galitschs Vater Kriegsveteran sei.

Die Journalistin Katja Fjodorowa merkt an, dass sogar Russen, die früher gegen den Krieg waren, immer öfter mit der Staatsmacht beziehungsweise regierungstreuen Personen kooperieren.

„Den meisten Leuten ist es einfach mittlerweile egal“, meint Fjodorowa. „Zu Kriegsbeginn versuchten meine Kollegen aus den Hochglanzmagazinen noch, die Zusammenarbeit mit staatsnahen Projekten zu vermeiden. Aber wenn man im Geschäft bleiben will, kommt man am Staat nicht vorbei, weil es sonst nirgendwo Aufträge gibt. Und tatsächlich ist das alles normal geworden, hat in die Popkultur Einzug gehalten – Ida Galitschs Hochzeit ist das beste Beispiel. Und je mehr Russland von der westlichen Welt abgeschnitten wird, desto stärker wird das Interesse an den neuen Helden der Heimat. Dass Tschadina bei Modeshootings und Society-Events eine Hauptrolle spielen wird, ist zu 100 Prozent garantiert. Im Gegensatz zu Margarita Simonjan zum Beispiel, oder Olga Skabejewa.“   

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