Krieg und Demografie – wie kann die Ukraine gegen Russland bestehen?

Slowjansk (Oblast Donezk) im März 2026: Menschen warten auf den Bus unter Anti-Drohnen-Netzen. In diesem Jahr steigen monatlich die Zahlen ziviler Kriegsopfer durch russische Luftangriffe, besonders im Osten der Ukraine. Die ukrainische Demografie steht durch Russlands Krieg extrem unter Druck. / Foto © Maciek Musial/Anadolu Agency/Imago
Slowjansk (Oblast Donezk) im März 2026: Menschen warten auf den Bus unter Anti-Drohnen-Netzen. In diesem Jahr steigen monatlich die Zahlen ziviler Kriegsopfer durch russische Luftangriffe, besonders im Osten der Ukraine. Die ukrainische Demografie steht durch Russlands Krieg extrem unter Druck. / Foto © Maciek Musial/Anadolu Agency/Imago

Der Ukraine fehlen Menschen. Nicht nur im direkten Verteidigungskampf gegen Russland leidet die Armee unter Personalmangel. Auch sämtliche Wirtschaftsbereiche, staatliche Strukturen und das Bildungssystem ächzen, weil es an Leuten fehlt. Der Krieg beherrscht die ukrainische Demografie – und die Demografie beeinflusst den Kriegsverlauf.

Millionen sind geflohen und wie viele nach mehreren Jahren wirklich aus dem Ausland zurückkehren werden, ist fraglich. Je länger der Krieg dauert, desto mehr mussten sie sich an den neuen Lebensorten einrichten. Umso weniger wahrscheinlich wird ihre Rückkehr in ein kriegsgeschädigtes Land. 

Im Inland sinken indes die Geburtenzahlen, während die Sterberate – besonders durch den Krieg selbst, aber auch mit ihm verbundene gesundheitliche Belastungen – steigt. So steuert das Land demografisch auf einen bedrohlichen Tiefpunkt zu. Genau darauf setzt Aggressor Russland mit seiner Terrorstrategie gegen die zivile Infrastruktur, wie beispielsweise das Frierenlassen im vergangenen Winter oder auch die aktuellen Massenangriffe auf Supermarkt-Logistikzentren oder die Eisenbahn. 

Lösungsansätze sind schwer zu finden: Die Ukraine forciert etwa Initiativen der Reproduktionsmedizin wie das Einfrieren von Eizellen und Spermien. Diskutiert aber auch Ideen für neue Migrationspolitik.  

Letzteres führte in den vergangenen Monaten immer wieder zu Entrüstung, wenn dubiose Socialmedia-Kanäle angeblich bevorstehende „Migranten-Ansturm“ vermeldeten (mit hoher Wahrscheinlichkeit verstärkt durch russische Desinformationskampagnen) und einzelne ukrainische Politiker offiziell darauf eingingen.  

Das ukrainische Portal Texty.org wirft einen Blick auf die Bedeutung der Demografie für Kriegserfolge in der Vergangenheit, erläutert die veränderte Lage in der Gegenwart und fasst Rahmenbedingungen für eine für die Ukraine nötige Einwanderungskampagne zusammen. 


Die demografische Krise in der Ukraine wird durch Russlands anhaltenden Angriffskrieg zunehmend bedrohlicher. Die Bevölkerung des Landes schrumpft heute schneller als vor 2022. Deshalb braucht der Staat eine durchdachte Migrationspolitik: einerseits für die Rückkehr der eigenen, geflohenen Bürger:innen aus dem Ausland, andererseits zur Anwerbung ausländischer Arbeitskräfte. Die 2017 verabschiedete Strategie zur staatlichen Migrationspolitik galt bis 2025. Eine neue Strategie mit einer Laufzeit bis 2035 befindet sich noch immer in Ausarbeitung.

Was lehrt uns die Geschichte?

Man könnte meinen, dass in einem Krieg immer die zahlenmäßig überlegene Seite siegt: Mitte des vergangenen Jahrtausends annektierte das Moskauer Fürstentum das Handelszentrum Nowgorod mit nur einem Siebentel an Bevölkerung, das Khanat von Kasan mit fünfzehnmal und Astrachan mit hundertmal weniger Einwohnern.

Doch nicht immer geht diese Rechnung auf: Als Moskau unter Iwan dem Schrecklichen gegen das Großfürstentum Litauen mit einer nur halb so großen Bevölkerung in den Livländischen Krieg zog, ging am Ende doch Moskau geschwächt daraus hervor. Es verlor zuvor eroberte Gebiete, geriet in eine Wirtschaftskrise und wurde durch die Opritschina zusätzlich geschwächt. Aber auch das Großfürstentum Litauen wurde geschwächt und in eine Union mit dem Königreich Polen gedrängt.

Zu Beginn des 17. Jahrhunderts beanspruchte die Polnisch-Litauische Adelsrepublik die Vorherrschaft im östlichen Europa, damit überstieg seine Bevölkerung nun diejenige Moskaus. Mit nur wenigen Truppen eroberte sie den Kreml, als das Moskauer Fürstentum zusätzlich durch innere Problemen geschwächt war. Moskau musste Smolensk (heute Westrussland), Tschernihiw und Nowhorod-Siwersky (heute Ukraine, Oblast Tschernihiw) abtreten, um sich eine „Atempause“ zu verschaffen.

Special

Belarus und das Großfürstentum Litauen

Das Großfürstentum Litauen war einer der größten Staaten der Erde. Er erstreckte sich von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer. Die multikulturelle und in vielfacher Hinsicht grenzüberwindende Faszination dieses Herrschaftsgebietes hat auch die polnische Literaturnobelpreisträgerin Olga Tokarczuk zu ihrem opus magnum „Die Jakobsbücher“ inspiriert. 

Mitte des 17. Jahrhunderts wendete sich das Blatt. Moskau nutzte seine Gelegenheit, als [in der Zentralukraine – dek] der Kosakenaufstand unter Bohdan Chmelnyzky tobte, und griff die Polnisch-Litauische Adelsrepublik an. Infolgedessen wurde ein erheblicher Teil der Bevölkerung umgesiedelt oder ins Moskauer Fürstentum deportiert.  

Mitte des 18. Jahrhunderts war die Polnisch-Litauische Adelsrepublik dann ein geschwächtes Gebilde. Ihre Bevölkerungszahl ermöglichte zwar noch die Führung von Kriegen, doch das veraltete, vom Adel dominierte Herrschaftssystem lähmte jeglichen Fortschritt. Russische Truppen zogen durch polnische Lande. Entscheidend war nun nicht mehr der zahlenmäßige Unterschied, sondern die institutionelle Unfähigkeit. Kurze Zeit später wurde Polen-Litauen von seinen stärkeren Nachbarn [Preußen, Österreich und Russland – dek] geteilt.

Welche Rolle spielt Demografie-Politik für einen Staat?

Das Paradox dieser Entwicklung besteht darin, dass die Eroberung von Belarus und der Ukraine für Moskau zu einem Entwicklungsimpuls wurde, so wie zuvor Westeuropa für die Polnisch-Litauische Adelsrepublik. Ohne diesen Zustrom [an Ideen und Ressourcen – dek] hätte es weder die Reformen Peter des Großen noch das Russländische Reich gegeben.

Der Unterschied zwischen den beiden Staaten lag in ihrer Fähigkeit, Reformen durchzuführen: Die Polnisch-Litauische Adelsrepublik wurde zunehmend durch die weitreichenden Rechte des Adels gelähmt. Moskau hingegen setzte auf eine absolutistische Herrschaftsform, die es ermöglichte, auch in Zeiten der Schwäche systematisch über Menschen, Technologien und Gebiete zu verfügen.

Demografie, Ressourcen und Mobilisierungspotenzial spielen zwar eine große Rolle, doch ohne handlungsfähige Institutionen und eine kohärente staatliche Politik lassen sie sich nicht in Macht umwandeln. Gerade die Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen und umzusetzen, ermöglichte es Moskau damals, sich nach Rückschlägen wieder zu erholen.

Die Bedeutung institutioneller Leistungsfähigkeit zeigte sich auch während des Zerfalls des Russländischen und des Österreichisch-Ungarischen Reiches. Nach dem starken Bevölkerungswachstum im 19. Jahrhundert lebten [gegen Ende des Ersten Weltkriegs – dek] auf dem Gebiet der heutigen Ukraine etwa 30 Millionen Menschen – mehr als in Polen unter General Piłsudski und knapp die Hälfte der Einwohnerzahl, die Lenin zu Beginn seiner Herrschaft zur Verfügung stand. In der zaristischen Armee dienten Millionen Ukrainer.

Auf ihrem Höhepunkt im Jahr 1919 verfügte die Rote Armee über etwa drei Millionen Soldaten. Polen unter General Piłsudski hatte 600.000 Soldaten, die Ukrainische Volksrepublik (UNR) hingegen nur einige Zehntausend. Nach der reinen Bevölkerungszahl war die Ukraine stärker als Polen, doch letztlich konnte sie nur eine deutlich kleinere Armee aufstellen.

Obwohl das demografische Wachstum nicht dazu beitrug, die politische Unabhängigkeit zu erlangen, war der Bevölkerungsboom dennoch von großer Bedeutung. Die hohe Geburtenrate half dabei, die Kriege zu überstehen. Nach Schätzungen des Bevölkerungsforschers Olexandr Hladun wurden 1912 auf dem Gebiet der heutigen Ukraine etwa 1,57 Millionen Kinder geboren – ein historischer Rekord.

Dies ermöglichte es dem ukrainischen Volk, schwerste Katastrophen zu überstehen: den Holodomor, den Holocaust, [die deutsche und sowjetische – dek] Besatzung und den Stalinschen Terror. Nach Berechnungen des Demografen Omeljan Rudnyzky verlor die Ukraine in jener Zeit mehr als 19 Millionen Menschenleben, davon über acht Millionen im Zweiten Weltkrieg.

Special

Der Krieg und seine Opfer

Eine Storytelling-Doku in zehn Folgen über den Deutsch-Sowjetischen Krieg 1941–1945. Zehn Geschichten − stellvertretend für etwa 27 Millionen Kriegsopfer in der Sowjetunion.

Verhältnisse von 1:5 bis 1:7

Heute verfügt Russland über fast fünfmal so viele Einwohner wie die Ukraine, während es 1991 nur dreimal mehr waren. Die Verfügbarkeit von Menschen ist Putins stärkster Trumpf in diesem Krieg und die größte Schwäche der Ukraine. Sie kann derzeit nur dank Technologie, Unterstützung aus dem Ausland, des inneren Konsenses gegen ein Bündnis mit Russland sowie dank der allgemeinen Mobilmachung bestehen, die jedoch die Gesellschaft zermürbt.

Manche meinen, dass der ukrainische Widerstand heute das historische Kräfteverhältnis in Mittel- und Osteuropa verändern werde. Nur dass diesmal die Europäische Union den Sieg davonträgt und die unklugen Eliten in Putins Russland das Schicksal der Polnisch-Litauischen Adelsrepublik wiederholen. Das Schlachtfeld ist damals wie heute die Ukraine.

Die heutige ukrainische Armee mit einer Stärke von 800.000 bis 900.000 Soldaten ist in der ukrainischen Geschichte beispiellos und deutlich größer als die Armeen der Ukrainischen Volksrepublik (UNR), der Ukrainischen Galizischen Armee (UGA), der Ukrainischen Aufständischenarmee (UPA) oder die Truppen Nestor Machnos. Möglich wurde dies durch die finanzielle Unterstützung der EU, Technologien aus den USA und das demografische Potenzial der vergangenen Jahrzehnte.

Gnose

Unabhängigkeit à la Ukraine

Ukrainerinnen und Ukrainer kämpfen und sterben für die Souveränität ihres Landes. Woher rührt dieses unbedingte Streben nach staatlicher Unabhängigkeit? Was feiert die Ukraine mit ihrem Nationalfeiertag am 24. August? Der Historiker Andrii Portnov skizziert in seiner Gnose die historische Entwicklung von Ideen und Praktiken einer eigenstaatlichen Ukraine.

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Doch das Humankapital wird knapper, da die Bevölkerung schrumpft: In den nun 35 Jahren der Unabhängigkeit hat die Ukraine durch Sterblichkeit, Annexionen und Abwanderung etwa 20 Millionen Menschen verloren.

Im 20. Jahrhundert half die Demografie noch dabei, Katastrophen zu überstehen. Nach dem aktuellen Krieg wird dieser Mechanismus nicht mehr funktionieren: Die Zahl der Frauen im gebärfähigen Alter nimmt zu deutlich ab. Selbst wenn der Krieg morgen enden und ein Teil der Geflüchteten zurückkehren sollte, wird sich die Bevölkerungszahl nicht auf natürlichem Wege erholen.

Und auch Russlands Demografie ist vom Krieg betroffen, wenn auch in geringerem Maße. Nach Schätzungen des russischen Demografen Alexej Rakscha sank die Zahl der Geburten in der Russischen Föderation im vergangenen Jahr auf etwa 1,178 Millionen Kinder. Sollten diese Berechnungen zutreffen, beträgt das Verhältnis der Neugeborenen in Russland und der Ukraine sieben zu eins.

Für die Ukraine bedeutet solch ein Anti-Rekord eine Dynamik, die die Zukunft des Landes infrage stellt.

Wirtschaftliche Risiken

Das für das 20. Jahrhundert typische Szenario „Den Krieg überstehen – neue Kinder in die Welt setzen“ funktioniert nicht mehr. Ausschlaggebend dafür ist auch die Lage auf dem Arbeitsmarkt: Auf dem von der Ukraine kontrollierten Territorium leben derzeit 28 bis 30 Millionen Menschen. Davon sind etwa 13 Millionen erwerbstätig – weniger als die Hälfte. Der Rest arbeitet entweder schwarz, ist im Ruhestand oder kann aus diversen Gründen nicht arbeiten.

74 Prozent der ukrainischen Unternehmen leiden unter Personalmangel. Bereits innerhalb des kommenden Jahrzehnts wird diese Lücke zu einem systemischen Problem werden: Die Regierung nennt die Zahl von 4,5 Millionen Menschen, die der Arbeitsmarkt bis 2035 zusätzlich benötige. Die im Januar 2026 verabschiedete Beschäftigungsstrategie der ukrainischen Bevölkerung bis 2030 zielt auf einen Anstieg der Zahl der Erwerbstätigen um zwei Millionen.

Um dies zu erreichen, arbeitet die Regierung daran, alle Arbeitsverhältnisse aus der Schattenwirtschaft in den regulären Arbeitsmarkt zu überführen und die Rückkehr von Geflüchteten zu fördern. Aber werden diese zurückkehren? Selbst im optimistischsten Szenario kann der Staat nicht auf die Integration ausländischer Arbeitskräfte verzichten. Dabei geht es weniger um ein Entweder-oder als vielmehr um ein Sowohl-als-auch.

Das Gleiche gilt für die Arbeitsproduktivität: Sie muss gesteigert werden, doch allein damit lässt sich der Arbeitskräftemangel nicht lösen. Dazu braucht es für eine Steigerung des BIP eine größere Zahl und bessere Qualifikation von Arbeitskräften.

Klar ist auch, dass eine schnelle Schließung der Lücke durch 4,5 Millionen ausländische Arbeitskräfte eine „Zeitbombe“ für das Land darstellen könnte. Der Demograf Olexandr Hladun formuliert es so: „Eine schrittweise Anwerbung von Menschen aus dem Ausland ist besser als rasche Veränderungen, die mit 4,5 Millionen neuen Menschen ins Land kämen.“

Lösungsansätze fürs Überleben der Ukraine

Die Integration durch Arbeit oder Militärdienst ist der einzige realistische Weg. Gleichzeitig sollte der Staat Prioritäten bei den Herkunftsländern der Zuwanderer setzen.

Eine erste vielversprechende Region ist der Südkaukasus: Georgien, Armenien und Aserbaidschan. Es gibt ein gemeinsames sowjetisches Bildungserbe, Russischkenntnisse als Brücke zum Ukrainischen und eine lange Tradition der Arbeitsmigration in die Ukraine. Zu den Zielgruppen gehören Lehrer, Ärzte, Ingenieure und Soldaten.

Menschen aus Kolumbien und anderen Ländern Lateinamerikas, die in den ukrainischen Verteidigungsstreitkräften gedient haben, verdienen auch einen vereinfachten Weg zu einer Aufenthaltserlaubnis und zur Staatsbürgerschaft – nach dem Vorbild der Französischen Fremdenlegion oder der amerikanischen Praxis, durch Militärdienst die Einbürgerung zu ermöglichen. Auch sollte die Ukraine den gefallenen ausländischen Kämpfern und ihren Herkunftsländern in ihrer Erinnerungspolitik besondere Aufmerksamkeit widmen. Das wäre nur gerecht.

Südasien ist eine weitere, bislang unterschätzte Region für qualifizierte Arbeitskräfte. In der Ukraine studieren viele Menschen aus dieser Region und erwerben dort einen Abschluss. Daher wäre es logisch, einen Teil von ihnen zum Verbleib im Land zu bewegen. Bislang sind jedoch noch keine systematischen Instrumente für die Arbeit mit dieser Zielgruppe erkennbar.

Eine weitere kleine, aber wertvolle Ressource sind Europäer und Nordamerikaner: Fachkräfte von Landwirten bis hin zu Militäringenieuren. Sie könnten durch die relativ niedrigen Hürden für die Gründung eines Unternehmens in der Ukraine angezogen werden. Die gezielte Arbeit mit dieser Gruppe ist eine strategische Aufgabe.

Zu verhindern gilt es die Bildung geschlossener, monoethnischer Enklaven mit schwachen Verbindungen zum Rest der Gesellschaft – moderner Ghettos. Eine universelle Anforderung ist außerdem die Sprache. Jede Arbeitserlaubnis sollte die Verpflichtung enthalten, innerhalb des ersten Jahres mindestens das Niveau A2 in Ukrainisch zu erreichen. Die Ukrainisierung der Migranten ist eine strategisch wichtige Aufgabe; bereits jetzt sollten Mittel für Sprach- und Anpassungskurse bereitgestellt werden. Letztendlich ist die Ukrainisierung ein kontinuierlicher Prozess, der alle betreffen muss, insbesondere auch ethnische Ukrainer.

Dies sind natürlich nur Ideen, die von Fachleuten weiter diskutiert werden müssen. Doch ohne eine staatliche Migrationsstrategie und eine entsprechende Politik sind weitreichende negative Folgen für die Existenz der Ukraine zu erwarten. Untätigkeit oder übereilte Entscheidungen würden dazu führen, dass wir schneller fallen als Russland.

Die Ukraine muss sich in zweierlei Hinsicht als Staat behaupten: indem sie ihre institutionelle Leistungsfähigkeit bewahrt und indem sie es schafft, den Bevölkerungsrückgang zu verlangsamen.