Der Westen verliert den Informationskrieg gegen Russland. Das sagt der britische Journalist und Propagandaexperte Peter Pomerantsev. Wie sich dies abwenden ließe und wo die Schwachstelle von Putins System liegt – und warum der Krieg „in gewisser Weise mit Belarus begann“, erklärt er im Interview mit dekoder.
Ab 1. April soll Telegram in Russland vollständig gesperrt werden. Das Medium Bereg hat mit dem Chefredakteur des Kanals Ostoroshno, Nowosti über die Folgen gesprochen.
Russland profitiert von der Ölpreiskrise, mittelfristig sind größere Rohstoffexporte zu erwarten. Gleichzeitig muss der Kreml seine geopolitischen Ambitionen zurückschrauben. Experten erörtern, was der Iran-Krieg noch für Moskau bedeutet.
Die oppositionelle Monitoring-Gruppe Hajun hat belarussische Bürger aufgerufen, Hinweise zu russischen Truppenbewegungen einzuschicken. Auf ein Datenleck bei Hajun Anfang 2025 folgte eine Welle von Verhaftungen.
Im Dezember 2025 wurde bei einem in Deutschland organisierten Spiel ein russischer Einmarsch nach Europa simuliert. Das Ergebnis war enttäuschend: Gesiegt hat der Kreml. Dargestellt wurde Putin von Alexander Gabujew, einem russischen Exil-Journalisten mit dem Spezialgebiet Geopolitik, der im Interview darüber erzählt, was ihn in seiner Rolle und in seinem Handeln geleitet hat.
Bisher hatte die ukrainische Führung eine Anerkennung der belarussischen Demokratiebewegung gemieden. Jetzt aber kamen Wolodymyr Selensky und Swjatlana Zichanouskaja in Vilnius zu einem offiziellen Treffen zusammen. Ändert die Ukraine ihren Kurs? Einschätzungen von Artyom Shraibman und Jurii Pantschenko.
Seit 2020 ist Vilnius zur Operationsbasis für Swetlana Tichanowskaja geworden. Von dort kämpfen sie und ihr Team für den Traum von einem demokratischen Belarus. Nun aber geht es nach Warschau. Warum? Alexander Klaskowski ordnet den Umzug ein.
Aus dem Landkreis Dshidinski in Fernost-Russland sind schon mindestens vier Prozent der arbeitsfähigen Männer im Krieg gestorben – rund 80 Mal mehr als aus Moskau.