Drei deutsche NGOs wurden in Russland Ende Mai zu „unerwünschten Organisationen“ erklärt. Warum ausgerechnet diese drei? Kommen noch weitere auf die Liste? Und was bedeutet die Stigmatisierung für die deutsch-russischen Beziehungen? Ein Bystro in neun Fragen und Antworten von Fabian Burkhardt.
Das Zentrum Moskaus steckt voller Geschichte. Es ist auch eine Bühne der Macht. Gebäude, Plätze und Monumente erzählen von der Vergangenheit – und davon, wie mit ihr heute Politik gemacht wird. In zehn Streifzügen entschlüsseln wir den städtischen Raum.
Ein Heiliger des Mittelalters als Rechtfertigung der Krim-Angliederung. Wie Moskau die Zusammengehörigkeit von Russen, Ukrainern und Belarussen konstruiert.
Ein mythisch verklärtes Bild vom „Großen Sieg“, das Leid und Schrecken des Weltkriegs verdeckt: Wie Russland im Zentrum der Hauptstadt alljährlich die Befreiung Europas vom Faschismus feiert und dabei an sowjetische Traditionen anknüpft.
Volkstragödie, Abenteuer, pyrotechnisches Theater, romantische Verklärung – das alles war der Krieg im sowjetischen Film. Der Film Idi i smotri (Komm und sieh!) nimmt dabei eine ganz besondere Haltung ein: Er zeigt Krieg als apokalyptisches und surreales Mysterium. Oksana Bulgakowa über den Filmklassiker von Elem Klimow.