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Russische Journalisten in Afrika getötet

Unbekannte Angreifer haben in der Nacht auf Dienstag in der Zentralafrikanischen Republik drei russische Staatsbürger getötet: den Dokumentarfilmer Alexander Rastorgujew, den Kriegsreporter Orchan Dshemal und den Kameramann Kirill Radtschenko

Die Journalisten waren seit dem 28. Juli in dem Bürgerkriegsland unterwegs. Für das Online-Medium ZUR des Oligarchen Michail Chodorkowski arbeiteten sie an einem Film über die russische Söldner-Einheit Wagner. Das Militärunternehmen wird dem Putin-Vertrauten Jewgeni Prigoshin zugeschrieben. In der Vergangenheit geriet es immer wieder in die Schlagzeilen wegen mutmaßlicher Beteiligung an den Kriegen in der Ostukraine und in Syrien.

Rastorgujew, Dshemal und Radtschenko wollten nach Angaben des Journalisten Rodion Tschepel Hinweisen auf Russen in Militäruniform nachgehen, die angeblich in der Zentralafrikanischen Republik immer wieder gesichtet wurden. Bereits im Juni hatte die Novaya Gazeta über russische Staatsbürger in der Zentralafrikanischen Republik berichtet, die dort als Militärausbilder sowie möglicherweise auch als Leibwache des Präsidenten tätig sind. 

Der Angriff soll sich nahe der Stadt Sibut ereignet haben, wie der dortige Bürgermeister der Nachrichtenagentur Reuters berichtete. Näheres über die Täter ist bislang nicht bekannt. Laut einer Studie des Forschungsinstituts IPIS vom Dezember 2017 sind bewaffnete Wegelagerer auf den Straßen der Zentralafrikanischen Republik keine Seltenheit. Die politische Lage in dem Land, das zu den ärmsten der Welt zählt, ist äußerst instabil. Seit Ausbruch des Bürgerkrieges 2013 sind tausende Menschen ums Leben gekommen.

Die Novaya Gazeta und Meduza veröffentlichten Nachrufe von Journalisten an ihre verstorbenen Kollegen. 

Источник dekoder

Kirill Radtschenko, Alexander Rastorgujew und Orchan Dshemal – die Journalisten und Filmemacher wurden in der Zentralafrikanischen Republik getötet / Fotos © anna-news-info über Facebook

Orchan Dshemal

Deutsch
Original
Maxim Schewtschenko: Er kannte keine Angst. Konnte sich einfach nicht fürchten. Er ging immer auf Gefahren zu – selbst wenn das zuweilen ziemlich unvernünftig war. In Donezk lief er vor meinen Augen mitten im Feuer, er ging aufrecht und schwang seinen Stock – seit einer Verletzung hinkte er. Rundum gingen Minen hoch, alle lagen, aber er stand aufrecht, ohne sich zu verstecken.
Ich wusste, dass er in die Zentralafrikanische Republik wollte. Er wollte mit anderen Journalisten, die dort arbeiten, etwas zu TschWK Wagner machen. Ich wollte ihm das ausreden: „Wozu? Hier ist genug zu tun, ein Haufen Arbeit liegt hier.“
Er wollte mit einer knackigen, unglaublichen Reportage in den großen Journalismus zurückkehren, aus dem er nach einer schweren Verletzung in Libyen verschwunden war.
Und so ist er dorthin gefahren, denn rationale Erwägungen, Worte wie „das ist gefährlich“ haben ihn nie von etwas abgehalten. Denn wo es gefährlich war, da war Orchan.
Orchan war in der letzten Zeit der beste Journalist in unserem Land. Er war während des Krieges in Südossetien. Mit dem Fotoapparat in der Hand lief er in den Reihen der angreifenden Soldaten mitten im Feuer. Hat darüber ein wunderbares Buch geschrieben. Er war im Donbass und an weiteren Orten.
Orchan ist den Tod eines echten Kriegsreporters gestorben. Er war der mutigste Mensch, den ich im Leben kannte. Er war ein wunderbarer Mensch.
Максим Шевченко: Это был человек, который не знал страха. Он просто не умел бояться. Он шел всегда навстречу любой угрозе — даже порой несколько безрассудно. На моих глазах в Донецке он ходил под огнем в полный рост, так, размахивая палочкой — он хромал после ранения. Вокруг рвались мины, все лежали, а он стоял в полный рост, даже не прятался.

Я знал, что он собирается в Центральноафриканскую республику. Он собирался делать материал о «ЧВК Вагнера» вместе с другими журналистами, которые там работают. Я его отговаривал от этого: «Зачем? Тут полно дел, полно работы здесь».
Он вообще хотел вернуться с каким-то ярким, невероятным репортажем в большую журналистику, из которой он выпал после тяжелого ливийского ранения.
И он поехал туда, поскольку его никогда не останавливали рациональные рассуждения, слова «это опасно». Потому что там, где было опасно, там был Орхан.
Орхан был лучший журналист последнего времени в нашей стране. Он был во время войны в Южной Осетии. С фотоаппаратом в руках шел с цепями атакующих десантников — под огнем. Написал об этом прекрасную книгу. Он был на Донбассе, он был в других разных местах.
Орхан умер смертью настоящего военного журналиста. Орхан был храбрейший из людей, кого я знал вообще в жизни. Это был прекрасный человек.

Deutsch
Original
Nadeshda Keworkowa: Er war der große Sohn eines großen Vaters. Er war Muslim, der bei allem, was er tat, Muslim blieb.
Seine gesamte journalistische Arbeit war der Gerechtigkeit gewidmet. Er war immer da, wo es brannte. Ein unglaublich, übermenschlich mutiger Mensch.
Er war der beste Journalist der muslimischen Gemeinschaft, und bei dem Sturm, den wir alle gerade spüren, ist das ein großer Verlust. Ein unersetzlicher Verlust.
Надежда Кеворкова: Великий сын великого отца. Это был мусульманин, который оставался мусульманином, что бы он ни делал.
Вся его журналистская работа была посвящена справедливости. Он был, конечно, на острие. Человек невероятной, нечеловеческой храбрости <...>
Это был самый лучший журналист мусульманского сообщества, и по тому шквалу, который мы все ощущаем, это большая утрата. Я бы даже сказала невосполнимая.


Alexander Rastorgujew

Deutsch
Original
Andrej Loschak: Letztes Jahr haben wir an ähnlichen Geschichten gearbeitet. Ich habe einen Film über die ehrenamtlichen Helfer von Alexej Nawalny gedreht, war in allen Landesteilen, in denen es Regionalbüros gibt. Und Sascha hat fürs deutsche Fernsehen einen Film über die russischen Wahlen gedreht, zu dessen Protagonisten auch Nawalny gehörte. Wir sind uns in dieser Zeit oft begegnet.
Ich war immer davon fasziniert, wie professionell er arbeitet. Dabei muss man sagen, dass ich auch ziemlich neidisch war, wir haben ja dasselbe gemacht und waren Konkurrenten. 
Ich habe viel von ihm gelernt. Mut, und Freiheit … Ich habe mich beim Fernsehen immer an ein bestimmtes Genre gehalten, er aber hatte keine Genres – er war ein freier Mensch und ein mutiger. Auch sein Tod macht das deutlich.

Ich war in  einer ähnlichen Situation: Ich sollte auch in die Zentralafrikanische Republik reisen, um einen Beitrag für den Aurora-Preis zur Förderung der Menschlichkeit zu drehen. In der Zentralafrikanischen Republik gab es einen Geistlichen, der Menschen rettete während des Bürgerkriegs, der dort schon jahrelang andauert. 
Wir sollten dorthin, hatten schon Logistik und Sicherheit durchgeplant und sogar einen Geleitschutz der UN-Blauhelme arrangiert. Aber im letzten Moment haben die Organisatoren unsere Leben gerettet, indem sie uns rieten, nicht in diesen Teufelskessel zu fahren und irgendwas aus den Archiven zu nehmen.

Tja, und Sascha ist gefahren.

Андрей Лошак: В последний год мы работали над похожей историей. Я делал фильм про волонтеров Алексея Навального, ездил по всем регионам, где были штабы. А Саша снимал фильм для немецкого телевидения про российские выборы, и одним из главных героев в нем был Навальный. Мы пересекались часто.
Я всегда заворожено смотрел на то, как профессионально он работает. Но при этом, надо сказать, сильно ревновал, потому что мы делали одно и то же и, конечно же, друг с другом соревновались, конкурировали.
Я у него учился многому. Смелости какой-то, свободе… Я работал на телевидении в рамках определенного жанра, а у него этих жанров не было — он был свободный человек и смелый. И смерть его это подтверждает.

У меня была подобная ситуация: я тоже должен был поехать в ЦАР на съемку ролика для гуманитарной премии «Аврора». В ЦАР был священник, спасавший людей во время гражданской войны, которая там не прекращается уже много лет. И мы должны были туда ехать, прорабатывали логистику и безопасность, даже договорились, что у нас будет конвой ООН. Но в последний момент организаторы спасли нам жизнь, сказав собрать что-нибудь на архивах и посоветовав не лезть в это пекло.

А вот Саша полез.

Deutsch
Original
Vitali Manski (Meduza): Während ich mit Ihnen rede, läuft gerade der Fernsehsender Doshd, mit Newsticker, dass Orchan Dshemal, Alexander Rastorgujew und Kirill Radtschenko ums Leben gekommen sind.

Alle drei Tode sind eine riesige Tragödie. Doch die Gesellschaft erkennt das Niveau und die Größe von Rastorgujews Persönlichkeit nicht an. Denn er hat mit der Sprache des Dokumentarfilms Kunstwerke geschaffen. Zu der Zeit, als es noch keine Filme gab, haben so etwas die großen russischen Schriftsteller wie Tolstoi und Gogol getan: Sie haben das russische Dasein beschrieben – mit all seiner Größe und seinem Dreck, seiner Sauberkeit und einer Art Dürftigkeit, der Breite und der Enge, im riesigen Ausmaß der russischen Widersprüchlichkeit.
Rastorgujew war ein begnadeter Künstler. Zumindest soll sein Tod, zum Teufel damit, die Menschen wachrütteln und dazu bringen, seine Epen anzusehen.
Er hat sich reingefressen ins Leben und festgebissen, ist in sein Nervenzentrum vorgedrungen – und hat dort geatmet. Nur dort konnte er existieren – das ist eine einzigartige, einmalige Eigenschaft. 

Виталий Манский (Meduza): Сейчас я с вами разговариваю, у меня перед глазами «Дождь», и идет такая строка, что Орхан Джемаль, Александр Расторгуев и Кирилл Радченко погибли. Все три смерти — это огромная трагедия. Но общество не осознает уровень и масштаб личности Александра Расторгуева. Потому что он языком документального кино создавал такие художественные произведения, которые когда-то, когда еще не было кинематографа, делались великими русскими писателями — Толстым, Гоголем, — описывавшими русское бытие, со всем его величием и грязью, чистотой и какой-то скудостью, широтой и узостью, во всем огромном диапазоне российского противоречия.
Расторгуев был выдающийся художник. Хотя бы смерть, черт возьми, должна людей встряхнуть и заставить посмотреть эти его эпосы. 

Он въедался, вгрызался в жизнь, залезал в ее подкорку — и там он дышал. Он мог существовать только в этом пространстве — это совершенно уникальное, неповторимое свойство.

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Erster Kanal

Die Geschichte des Senders reicht bis in die Sowjetunion zurück. Der Perwy Kanal (dt. Erster Kanal) des Zentralen Sowjetischen Fernsehens war bis 1965 der einzige, der in alle elf Zeitzonen des Landes ausgestrahlt wurde. Einige Sendungen von damals sind noch heute im Programm – etwa die einflussreiche Nachrichtensendung Wremja (dt. Zeit), das Studentenkabarett KWN (Klub Wesjolych i Nachodtschiwych, dt. Club der Lustigen und Findigen) oder die Kult-Spielshow Tschto? Gde? Kogda? (dt. Was? Wo? Wann?), nach deren Vorbild im ganzen Land und in der russischen Diaspora begeisterte Spielzirkel entstanden.

Auch seit dem Zerfall der Sowjetunion ist das Programm aus Informations- und Unterhaltungssendungen ausgesprochen beliebt. Anders als viele Privatsender, die in den Machtkämpfen der 1990er Jahre teilweise zu Waffen politischer Herausforderer des Kreml wurden, befand sich der Erste Kanal dabei stets unter direkter oder indirekter Kontrolle des Staates. Als eine seiner ersten Amtshandlungen formte Präsident Boris Jelzin im Dezember 1991 den sowjetischen Rundfunk zur staatlichen Fernseh- und Radioanstalt Ostankino um. 1994 wurde Ostankino in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und in Russisches Öffentliches Fernsehen (ORT) umbenannt. Der Staat besaß und besitzt noch immer 51 Prozent der Aktien, den Rest hielten Banken und Konzerne verschiedener Großunternehmer, unter anderem des Oligarchen Boris Beresowski.1 Der Sender unterstütze mit Beresowskis aktiver Beteiligung 1996 die Wahlkampagne des politisch angeschlagenen Jelzin und verhalf in den Jahren 1999 und 2000 dem noch relativ unbekannten Wladimir Putin zu hoher Popularität – und damit zum Wahlsieg. Als Beresowski kurze Zeit später aufgrund einer Auseinandersetzung mit der politischen Elite das Land verlassen musste, verkaufte er seine ORT-Aktien an den kremlnahen Oligarchen Roman Abramowitsch.2  Im Jahr 2011 gab dieser rund die Hälfte davon an die Nationale Mediengruppe des Unternehmers Juri Kowaltschuk ab.3 2016 beschloss die Duma eine Gesetzesänderung, wonach ausländische Bürger nur 20 Prozent der Anteile an einem russischen Medium halten dürfen. Da Abramowitsch 2018 israelischer Staatsbürger wurde, verkaufte er weitere vier Prozent der Aktien an die Nationale Mediengruppe. Schließlich trennte er sich im März 2019 von den restlichen 20 Prozent der Anteile: Das Paket ging an die Bank VTB Kapital, die zur Staatsholding VTB gehört.

2002 wurde ORT in Perwy Kanal  (dt. Erster Kanal ) umbenannt, auch um an die Bezeichnung aus sowjetischer Zeit anzuknüpfen.4 Er ist auch aufgrund seiner oft aufwendig produzierten Serien und Filme in der Bevölkerung enorm populär – und erreicht eine überwältigende Mehrheit der Haushalte. Einer Umfrage des Lewada-Zentrums zufolge ist das Fernsehen für 93 Prozent der Russen die wichtigste Informationsquelle. Die Nachrichtensendungen des Ersten Kanals nehmen dabei eine Spitzenstellung ein: 82 Prozent der Fernsehzuschauer gaben an, sie regelmäßig zu sehen. Zudem vertrauen 50 Prozent der Befragten den Informationen, die sie im Fernsehen erhalten.5

Angesichts dieser Zahlen verwundert es nicht, dass die staatlich kontrollierten Fernsehsender6 eine zentrale Rolle in der politischen Kommunikation des Kreml spielen. Die Kontrolle über die politischen Aussagen und gesellschaftlichen Werte,7 die durch das Fernsehen an die Bevölkerung transportiert werden, erlaubt es dem Staat nach Ansicht der Politikwissenschaftler Petrow, Lipman und Hale, in den übrigen Medien Pluralismus zu tolerieren. Durch positive Darstellung der Regierung im Fernsehen könne Legitimität erzeugt werden, ohne dass man vollständig auf die investigativen Recherchen freier Medien, die auch für die Regierung wichtige Informationen enthalten, verzichten müsse.8

Als wichtige Stütze der staatlichen Informationspolitik vertritt der Sender die Regierungslinie und übt Kritik an der politischen Opposition sowie – seit den Massendemonstrationen von 2011/12 und dem Ukraine-Konflikt – an der so genannten Fünften Kolonne. Wichtige Formate bei der Verbreitung politisch gewünschter Positionen sind die Talkshows Politika und Wremja pokashet (dt. Die Zeit wird es zeigen), die der explizit regierungstreue Journalist Pjotr Tolstoj moderiert. Im Zuge des Ukraine-Konflikts verbreitete der Erste Kanal außerdem Falschmeldungen über die Handlungen der neuen Kiewer Regierung sowie die Gründe für den Absturz des Fluges MH-17 über der Ostukraine.9 Gleichwohl gibt es auch im Ersten Kanal begrenzten Raum für regierungskritische Stimmen. So hat der Journalist Wladimir Posner dort im Nachtprogramm eine Nische für seine professionellen und empathischen Interviews10 gefunden. In diesen Gesprächen äußert Posner auch eigene Positionen, die sich – insbesondere in gesellschaftspolitischer Hinsicht – stark vom offiziell sanktionierten Konservatismus unterscheiden. Posner selbst hat jedoch im Mai 2015 erklärt, dass der Sender die Auswahl seiner Gesprächspartner strikt kontrolliere und sein Format jederzeit auf Drängen der Regierung absetzen könne.11 Mindestens ein Fall von direkter Zensur eines Interviews ist bekannt: Aus einem Interview wurde eine Passage über die Medienfreiheit und den Blogger und Oppositionspolitiker Alexej Nawalny entfernt.12

Stand: 12.03.2019


1.Oates, Sarah (2006): Television, democracy and elections in Russia, London, S. 36f.
2.The Moscow Times: Abramovich buys 49% of ORT
3. Kommersant: Jurij Kovalčuk +1
4.The European Audiovisual Observatory (2003): Television in the Russian Federation - Organisational structure, programme production and audience, Strasbourg, S. 37
5.Die zitierten Lewada-Statistiken sind in den Russland-Analysen Nr. 294 (S. 8ff.) in deutscher Übersetzung erschienen
6.Neben dem Ersten Kanal sind das der Zweite Kanal, die Sender Rossija-1 und Rossija-24 sowie einige Dutzend regionale Sender.
7.Für eine Darstellung zur Verbreitung gesellschaftlicher Normen durch fiktionale Mini-Serien siehe Rollberg, Peter (2014): Peter the Great, Statism, and Axiological Continuity in Contemporary Russian Television, in: Demokratizatsiya, 22 (2), S. 335-355
8.Petrov, Nikolay, Lipman, Maria & Hale, Henry E. (2014): Three dilemmas of hybrid regime governance: Russia from Putin to Putin, S. 7 in: Post-Soviet Affairs, 30 (1), S. 1-26
9.Eine Gruppe russischer Intellektueller forderte im Oktober 2014 Konstantin Ernst, den Chef des Senders, dazu auf, die Falschmeldungen zuzugeben, siehe: The Moscow Times: Russian intellectuals ask state run TV to acknowledge falsifications in Ukraine-Reports
10.Eine Auswahl der Gespräche gibt es auf Youtube – einige auch mit englischen Untertiteln.
11.Dw.com: Wladimir Posner: W Rossii segodnja net shurnalistiki
12.Siehe dazu einen Artikel der russischen Nachrichtenagentur auf Interfax aus dem Jahr 2012: Posneru nadoela zensura (dt. Posner ist die Zensur leid).
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«Пока я ждал(a)». Белорусская серия фотографа Юлии Аутц, © Юлия Аутц (All rights reserved)