„Krieg ist für Putin die natürliche Form der politischen Existenz. Solange er an der Macht ist, wird der Krieg nicht aufhören.“ Warum Putin den Krieg zum Regieren braucht.
Belarus ist nahezu vollständig aus der Diskussion um den russischen Krieg gegen die Ukraine verschwunden. Dabei ist das Schicksal des Landes eng mit dessen Ausgang verbunden.
Experten und Expertinnen, die ihr Leben und ihre Arbeit Belarus gewidmet haben, erklären, warum das osteuropäische Land für viele weiterhin im Nebel der Unwissenheit liegt und warum wir alle mehr Belarus brauchen.
Drei bis fünf Millionen Ukrainer:innen leben in den von Russland besetzten Regionen der Ukraine – laut Freedom House das unfreieste Gebiet der Welt. Ein Bericht über das System von Entführungen und Folter in Melitopol.
Seit dem ersten Tag der russischen Vollinvasion steht die Stadt Charkiw unter Dauerbeschuss. Dennoch leben hier heute noch rund eine Million Menschen. Was bedeutet die Stadt für die ukrainische Literatur, gerade heute im Russisch-Ukrainischen Krieg?
Charkiw galt lange als russischsprachige bis pro-russische Stadt. Doch auch hier trafen Russlands Truppen 2022 nicht auf offene Arme, sondern erbitterten Widerstand. Seitdem beschäftigen sich die Menschen verstärkt mit ihrer ukrainischen Stadtgeschichte. Und stoßen auf Charkiw als Keimzelle und Laborraum für ukrainische und ukrainischsprachige Literatur und Publizistik.
Der Politikwissenschaftler Ruslan Zaporozhchenko von der Karasin-Universität in Charkiw beschreibt in seiner essayistischen Gnose aus persönlicher Perspektive, was seine Stadt für die ukrainische Literatur und die Literatur für Charkiw bedeutet – gerade heute im Russisch-Ukrainischen Krieg.
„putin chujlo“ – „putin ist ein Schwanz“, lautet ein ukrainischer Anti-Putin-Spruch. Warum der russische Oberbefehlshaber kaum noch in der Lage ist, seine eigene Aggression zu stoppen.
Mit seinem eskalierenden Krieg gegen die Ukraine beschleunigt Russland eine kaum mehr kontrollierbare Eigendynamik, warnt Alexander Baunow in seinem Jahresrückblick 2025 auf Carnegie Politika / Meduza.
Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag hat 2023 Haftbefehl gegen Putin und dessen sogenannte Beauftragte für Kinderrechte, Lwowa-Belowa, erlassen. Porträt einer loyalen Staatsbeamtin, die sich als liebevolle Fürsprecherin des Kindeswohls inszeniert.
Der Internationale Strafgerichtshof hat einen Haftbefehl gegen Maria Lwowa-Belowa erlassen. Der Vorwurf gegen die Beauftragte für Kinderrechte in Russland: die Deportation ukrainischer Kinder. Verstka zeichnet das Porträt einer loyalen Staatsbeamtin, die das Image einer liebevollen Fürsprecherin des Kindeswohls pflegt.
Um Soldaten und Militärtechnik an der Front vor russischen Drohnenangriffen zu schützen, bringen Armeehelfer ausgediente Fischernetze aus Europa in die Ukraine. Eine Fotoreportage.
Um Soldaten und Militärtechnik an der Front vor russischen Drohnenangriffen zu schützen, bringen Armeehelfer ausgediente Fischernetze aus Europa in die Ukraine. Eine Frontliner-Fotoreportage.
„Was seit Februar 2022 in der Ukraine passiert, ist eine Orgie epischer, entgrenzter Gewalt. Mit Massenerschießungen und bestialischer Folter, der Ermordung von Zivilisten, einfach so, aus Langeweile, zum Spaß“.
Irpin, Butscha, Mariupol … Die beispiellose Gewalt, die die russische Armee auf dem Gebiet der Ukraine sät, so schreibt der Historiker Sergej Medwedew auf Holod, hat ihre Wurzeln in der russischen Gesellschaftsstruktur.(Archiv-Text vom Juni 2022)
„Dieser Krieg hat keine Ziele, nach deren Erreichen er beendet werden könnte. Für Putin ist das eine existenzielle Konfrontation mit einem Gegner, der vorhat, ihn zu vernichten.“
Kränkung als Nährboden für einen „ewigen Krieg“, bei dem es um weit mehr als die Ukraine geht: Im Interview mit Meduza spricht der Soziologe Grigori Judin über die Voraussetzungen des russischen Angriffskrieges und warum Putin trotz der Rückschläge glaubt, alles richtig gemacht zu haben.
Die Bilder von befreiten Ukrainern aus russischer Kriegsgefangenschaft zeigen immer wieder: Das Aushungern ist eine verbreitete russische Foltermethode.
Die Bilder von befreiten Ukrainern aus russischer Kriegsgefangenschaft zeigen immer wieder: Das Aushungern ist eine verbreitete russische Foltermethode. Das Onlinemedium texty.org.ua hat den Erfahrungsbericht von Wjatscheslaw Sawalny dokumentiert, der als Zivilist aus Mariupol zehn Monate in russischen Gefängnissen hungern musste.
Russland scheint unendlichen Soldatennachschub für seinen Krieg gegen die Ukraine rekrutieren zu können. „Der Tod wird nicht mehr als Übel wahrgenommen, denn der Unterschied zwischen Gut und Böse existiert nicht mehr.“
Russland scheint unendlichen Soldatennachschub für seinen Krieg gegen die Ukraine rekrutieren zu können. Der Religionswissenschaftler und Postpravda-Autor Nikolai Karpizki sucht nach einer Erklärung dafür im Weltbild und der Haltung zu Leben und Tod der russischen Bevölkerung.
Zu den ersten Dingen, die Russland während der Besetzung ukrainischer Gebiete tut, gehört die Errichtung von Haftlagern: So begann 2014 die Krym-Annexion, so fuhren die russischen Besatzer 2022 zur Etablierung ihres Gewaltregimes in der Ukraine fort.
Russland installiert in den besetzten ukrainischen Gebieten ein besonders repressives Verhaftungs- und Gefängnissystem, vorbereitet seit 2014 auf der annektierten Krym. Lieselotte Hasselhoff erläutert diese Strukturen anhand Russlands Praxis, ukrainische Zivilist:innen massenhaft zu verfolgen, festzunehmen und verschwinden zu lassen.
Zivilpersonen stehen selten auf den Listen der Gefangenenaustausche. Sie werden oft in schauprozessähnlichen Gerichtsverfahren verurteilt, manche verschwinden spurlos. Oft trifft sie Frauen, deren Familienmitglieder (angeblich) beim Militär sind.
Sippenhaft trifft in den von Russland besetzten Gebieten der Ukraine oft Frauen, deren Familienmitglieder (angeblich) beim ukrainischen Militär sind. The Insider erzählt die Geschichten von drei Ukrainerinnen, die von Russen gefoltert, ausgehungert und als „Spioninnen“ verurteilt wurden.
Der Donbas als Propaganda-Lehrstück: So erzeugt man künstlich einen bewaffneten Konflikt – durch Instrumentalisierung lokalpatriotischer Bewegungen und medialen Hass.
Der Donbas als Propaganda-Lehrstück: So erzeugt man künstlich einen bewaffneten Konflikt – durch Instrumentalisierung lokalpatriotischer Bewegungen und medialen Hass. Für The Moscow Times skizziert der aus Luhansk stammende Journalist Konstantin Skorkin die Entwicklung der russischen Einmischung in den ostukrainischen Regionen bis hin zum Krieg seit 2014.
Der Mensch sei von Natur aus schlecht, alle Ideale per se utopisch und Wahrheiten manipuliert: „Der Krieg fügt sich in diesem Sinne sehr gut in Putins Ideologie, und zwar mit seiner totalen Amoralität.“
Eigentlich sollte Politik auf menschlichen Werten basieren, die russische Politik speist sich aber aus der Ablehnung solcher Werte – meint Andrej Archangelski und sucht nach dem Ausstieg aus diesem Widerspruch.
Für seinen Einsatz für Menschenrechte und die strafrechtliche Verfolgung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit hat das ukrainische Zentrum für bürgerliche Freiheiten im Jahr 2022 den Friedensnobelpreis erhalten.
Für seinen Einsatz für Menschenrechte und die strafrechtliche Verfolgung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit hat das ukrainische Zentrum für bürgerliche Freiheiten im Jahr 2022 den Friedensnobelpreis erhalten. Leiterin Olexandra Matwiitschuk erläutert in einem Interview ihre jahrelange Arbeit und deren neue Dimensionen seit Russlands Überfall auf die Ukraine.
Salushny, Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee, warnt vor einem festgefahrenen Stellungskrieg. Was aber bedeutet solch eine Situation, die über Jahre dauern könnte, für den belarussischen Machthaber und für die Hoffnung auf einen Wandel in Belarus? Artyom Shraibman analysiert.
Russland rekrutiert etwa 30.000 Soldaten pro Monat, verliert seit Ende 2025 aber zunehmend mehr. Um bei der derzeitigen Abnutzung das Tempo aufrechtzuerhalten, ist eine Generalmobilmachung erforderlich. „Doch das will Putin unbedingt vermeiden, da der politische Preis zu hoch sein könnte.“
Russlands Gesellschaftsvertrag bröckelt, die Wirtschaft dient dem Krieg, in der Armee wie im Land herrschen Korruption und Repressionen. Doch Russland steht weder kurz vorm Kollaps noch kann es seinen Angriffskrieg ewig weiterführen. Eine Analyse zum Kriegsrussland Ende 2025.
Russland bringt die Geschichte für seine propagandistischen Ziele in Stellung, missbraucht sie als Schützenhilfe im Angriffskrieg gegen die Ukraine und in der Konfrontation mit dem Westen. Doch Geschichtspropaganda könnte die russische Gesellschaft kaum so effektiv erreichen, wenn sie nicht auf zugrundeliegenden und seit langem entwickelten Denkmustern aufbauen würde.
„Ich will nicht, dass aus Mama eine Kakerlake wird!“, sagte der Junge zu seiner kleinen Rennmaus. Gemeinsam mit Kater Bandit und Plüschhahn Petro machen sich der Junge und seine Maus auf, den Riesen zu besiegen, der Nacht für Nacht mit metallenem Knirschen in der Stadt wütet.
1000 Tage führt Russland großen Krieg gegen die Ukraine. 1000 Tage kämpfen die Menschen in der Ukraine gegen den Riesen-Nachbarn – und ihre eigene Angst. Von ihr erzählt das gar nicht so sehr fiktive Märchen des Dramaturgen Oleg Michajlow und der Illustratorin Julja Piljulja aus Charkiw.
O
Opposition
Verstreut in alle Welt und zerstritten untereinander – die russische Opposition gibt ein bedauernswertes Bild ab. Ihre Anführer belagern einander in Grabenkämpfen und verlieren dabei zunehmend den Kontakt zum Volk.
Verstreut in alle Welt und zerstritten untereinander – drei Jahre nach ihrer Flucht ins Exil und ein Jahr nach dem Tod von Alexej Nawalny gibt die russische Opposition ein bedauernswertes Bild ab. Ihre Anführer belagern einander in Grabenkämpfen und verlieren dabei zunehmend den Kontakt zum Volk. Meduza hat sich unter Aktivistinnen und Politikern umgehört.
Propaganda ist der Treibstoff des Krieges, sie bedient Ressentiments, schürt Hass, Angst und Aggressionen. Alle ihre Fäden laufen in der Präsidialadministration zusammen – bei Alexej Gromow und Kirijenko Kirijenko, Putins Propaganda-Schaltzentrale.
Täglich erhalten russische Medien Leitfäden, wie Nachrichten präsentiert werden und welche Emotionen sie wecken sollen. Für diese Vorgaben sind zwei Männer aus der Präsidialadministration zuständig: Sergej Kirijenko und Alexej Gromow.
Q
Qualvoller Tod
Nadeshda Suchorukowa über ihre Erlebnisse aus dem belagerten Mariupol.
Das ukrainische Onlinemedium Graty erläutert anhand von Fallbeispielen, wie Menschen auf der besetzten Krym für ihre pro-ukrainische oder Antikriegs-Haltung durch doppelte Bestrafung unterdrückt werden.
Nicht selten wird die gewaltverherrlichende politische Kultur Russlands aus der Gefängniskultur erklärt. Hier wie dort ist Dominanz und das Recht des Stärkeren zentral. Wie haben Sprache und Umgangsformen der kriminellen Subkultur Eingang in die russische Politik gefunden?
Russische Politiker sprechen immer öfter in einem Slang, den man eigentlich mit der kriminellen Subkultur verbindet. Die Soziologin Svetlana Stephenson erklärt, woher das kommt und was es bedeutet.
Ihre Prognosen werden oft als pessimistisch kritisiert, doch von Militärs geschätzt: Marija Berlinska ist eine scharfsinnige Analytikerin und setzt sich für die Technologisierung der ukrainischen Armee durch Drohnen ein. Ein Interview.
Ihre Prognosen werden oft als pessimistisch kritisiert, doch von Militärs geschätzt: Marija Berlinska ist eine scharfsinnige Analytikerin und setzt sich für die Technologisierung der ukrainischen Armee durch Drohnen ein. Im Interview mit der Ukrajinska Prawda spricht sie über dringend notwendige militärpolitische Entscheidungen, das Worst-Case-Szenario und realistische Auswege daraus.
Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag hat Haftbefehle gegen eine Handvoll Vertreter der russischen Führung ausgestellt. Welche Hoffnung gibt es, dass die Kriegsverbrechen in der Ukraine je gesühnt werden?
Ukrainerinnen und Ukrainer kämpfen und sterben für die Souveränität ihres Landes. Woher rührt dieses unbedingte Streben nach staatlicher Unabhängigkeit?
Ukrainerinnen und Ukrainer kämpfen und sterben für die Souveränität ihres Landes. Woher rührt dieses unbedingte Streben nach staatlicher Unabhängigkeit? Was feiert die Ukraine mit ihrem Nationalfeiertag am 24. August? Der Historiker Andrii Portnov skizziert in seiner Gnose die historische Entwicklung von Ideen und Praktiken einer eigenstaatlichen Ukraine.
Wie kam Putin zu der Entscheidung, die Ukraine zu überfallen? Welche Schlüsselmomente gab es, und wer hat ihn dabei beeinflusst? Ilja Sheguljow rekonstruiert diesen Weg in einer aufwändigen und vielbeachteten Recherche auf Verstka.
Russische Soziologen haben einen Monat in der Provinz verbracht, am Alltag teilgenommen, Gespräche geführt und beobachtet. Sie fanden weder patriotische Begeisterung noch Ablehnung des Krieges. Wenn überhaupt darüber gesprochen wurde, dann im Zusammenhang mit Geld und Familie.
Russische Soziologen haben einen Monat in der Provinz verbracht, am Alltag teilgenommen, Gespräche geführt und beobachtet. Sie fanden weder patriotische Begeisterung noch Ablehnung des Krieges. Wenn überhaupt darüber gesprochen wurde, dann im Zusammenhang mit Geld und Familie.
„Hier liegen solche Typen, schrecklich“, sagen die Krankenschwestern. Und behaupten: „Dass einer vom Krieg nicht mehr alle Tassen im Schrank hat, gibt es hier nicht.“ Die Patienten sehen das anders. Eine Reportage aus der russischen Militärpsychiatrie, wo Soldaten behandelt werden, die in der Ukraine gekämpft haben.
„Hier liegen solche Typen, schrecklich“, sagen die Krankenschwestern. Und behaupten: „Dass einer vom Krieg nicht mehr alle Tassen im Schrank hat, gibt es hier nicht.“ Die Patienten sehen das anders. Eine Reportage aus der russischen Militärpsychiatrie, wo Soldaten behandelt werden, die in der Ukraine gekämpft haben.
Ein Soldat der ukrainischen Armee – geboren im Baltikum*, aufgewachsen in Russland – erklärt, warum er für die Ukraine kämpft und weshalb er nichts von einem Waffenstillstand hält.
Ein Soldat der ukrainischen Armee – geboren im Baltikum*, aufgewachsen in Russland – sagt auf Holod, warum er für die Ukraine kämpft und weshalb er nichts von der russischen Opposition und einem Waffenstillstand hält.
In Russland protestieren vor allem Frauen gegen den Angriffskrieg auf die Ukraine. Allein oder in konspirativ organisierten Gruppen kämpfen sie gegen das Blutvergießen und für die Rückkehr ihrer Männer und Söhne.
In Russland protestieren vor allem Frauen gegen den Angriffskrieg auf die Ukraine. Allein oder in konspirativ organisierten Gruppen kämpfen sie gegen das Blutvergießen und für die Rückkehr ihrer Männer und Söhne.
Der Kreml fördert Fremdenhass, um vom Krieg und damit verbundener Massenarmut abzulenken. Zu den Handlangern gehören auch Nazis, die zu Neuheidentum, Esoterik und Okkultismus neigen.
Ein großer Teil der Neonazis in Russland gibt sich „christlich-orthodox“. Um auch die okkultistischen Nazigruppen abzuholen, gründete sich 2022 die Bewegung „Mensch des Nordens“.
Das Ukrainische wird von ca. 40 bis 45 Millionen Menschen gesprochen und gehört damit nicht zu den „kleinen“ Sprachen dieser Welt. Dennoch wird häufig gefragt, ob es denn überhaupt eine eigenständige Sprache sei. Ist es…
Drei Monate lang begleitete ein russischer Offizier Leichen russischer Soldaten in ihre Heimatorte zurück – bis in die östlichsten Regionen Russlands. Was er bei seiner Arbeit erlebt hat, erzählt er dem Onlinemedium Mediazona.
Wer in Russland den Krieg gegen die Ukraine ablehnt, stößt selbst auf Ablehnung – sogar in der eigenen Familie. Sobald es um den brutalen Überfall auf das Nachbarland geht, verstehen sich engste Verwandte nicht mehr. Der bekannte russische Journalist Andrej Loschak hat eine Doku dazu gedreht.
Wer in Russland den Krieg gegen die Ukraine ablehnt, stößt selbst auf Ablehnung – sogar in der eigenen Familie. Sobald es um den brutalen Überfall auf das Nachbarland geht, verstehen sich engste Verwandte nicht mehr. Der bekannte russische Journalist Andrej Loschak hat eine Doku dazu gedreht und mit Holod über den Film (hier auch mit englischen Untertiteln verlinkt!) gesprochen.