Die Präsidentschaftswahl war eine große Abstimmung über den Krieg, sagt der russische Journalist Maxim Trudoljubow. Warum er trotzdem daran glaubt, dass ein Wandel möglich ist, erklärt er im Interview mit Republic.
Schon lange können queere Menschen in Russland nicht mehr offen leben. Seit die „internationale LGBT-Bewegung“ als „extremistische Organisation“ eingestuft wurde, verfolgt die Polizei sie auch bis ins Private.
Flucht vor Verfolgung und Krieg, Rückkehr nach Cherson, um sich für die dort Gebliebenen zu engagieren. Kiras Leben wurde in den vergangenen Jahren ordentlich durchgerüttelt. Das Online-Medium Mediazona Belarus hat die Geschichte der belarussischen Aktivistin, die trotz Krieges in der Ukraine leben möchte, aufgeschrieben.
Mit Nawalnys Tod hat der Kreml alle Hemmungen verloren, Nawalnys „wunderbares Russland der Zukunft“ wird nicht kommen und überhaupt ist Hoffnung derzeit schädlich: Der Journalist Schura Burtin sorgt mit einem „Manifest der Verzweiflung“ für kontroverse Reaktionen.
Eine neue Mauer, die Belarus heute trennt – zwischen denjenigen, die ins Exil gehen mussten, und denen, die im Land geblieben sind: Wie kann so eine gemeinsame Zukunft entstehen? Darüber schreibt Hanna Yankuta in ihrem Essay für unser Projekt Spurensuche in der Zukunft.
Im zerbombten Mariupol hausen viele Menschen bis heute in Kellern. Vom Wiederaufbau, den Putin versprochen hatte, profitieren vor allem korrupte Beamte aus Russland. Einblicke in eine zerstörte Stadt, die einmal ein Wirtschaftszentrum am Asowschen Meer war.
Zahlreiche deutsche Alternativmedien unterhalten Verbindungen nach Russland – persönlich, finanziell oder über Medienpartnerschaften, sagt die Kommunikationswissenschaftlerin Arista Beseler.
Dem Memorial-Mitbegründer Oleg Orlow drohen zwei Jahre und elf Monate Haft wegen angeblicher „Diskreditierung der Armee“. Hier sein Schlusswort vor Gericht.