Dossier

Russlands Krieg in der Ukraine – Hintergründe

Am Morgen des 24. Februar 2022 hat Russland die gesamte Ukraine angegriffen. Hintergründe zur aktuellen Entwicklung in unserem Dossier mit Analysen und Artikelübersetzungen aus unabhängigen russischen, ukrainischen und belarussischen Medien sowie FAQs und Hintergründen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.


  • „Unerwünscht“ – Wie Russland seine Kriegsverbrechen versteckt

    In zehn Jahren ist Russlands Gesetz gegen „unerwünschte Organisationen“ zu einem mächtigen Repressionsinstrument gegen Zivilgesellschaften im In- und Ausland geworden. In letzter Zeit versucht Moskau damit zunehmend, die Arbeit ukrainischer NGOs zu verhindern, die russische Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen in den besetzten Gebieten dokumentieren.

    In Politik von

    Kyjiw im Oktober 2019: „Wo ist Ervin?“ – Aktivist:innen der ukrainischen Nichtregierungsorganisation Krym SOS machen vor der Botschaft der Russischen Föderation mit kreativem Protest auf das Verschwinden von Personen wie des Krymtataren Ervin Ibragimov auf der von Russland annektierten Halbinsel Krym aufmerksam. Seit April 2023 gilt Krym SOS in Russland als „unerwünschte Organisation“. / Foto © Pavlo Bagmut/Ukrinform/Imago
  • Interview: „Belgorod interessiert keinen“ (2/2)

    Belgorod, Stadt und Region im Süden Russlands, ist Ausgangspunkt und zunehmend auch Zielscheibe im Russisch-Ukrainischen Krieg. Im Interview mit Sewer Realii reflektiert der Chefredakteur des führenden regionalen Telegram-Kanals Pepel Belgorod, Nikita Parmjonow, über Kriegsentwicklungen und die paralysierende Kriegsmüdigkeit der Bevölkerung.

    In Kultur & Diskurs von

    Schäden an einem Belgoroder Wohnhaus durch ukrainische Drohnenangriffe im Juli 2025 / Foto © Anadolu Agency/Imago
  • Belgorod: Russlands Krieg kehrt heim (1/2)

    Die südrussische Regionalhauptstadt Belgorod ist ein wichtiges Militärzentrum in Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine seit 2022. Das macht es zum Ziel des ukrainischen Verteidigungskampfes gegen den Aggressor. Wie sich der Krieg in seinem Herkunftsland auswirkt und was die Menschen vor Ort dazu denken, berichtet das Onlinemedium Sewer Realii.

    In Gesellschaft von

    Das Bild zeigt die teils beschädigte Glasfront des Kaufhauses Belgorod in der gleichnamigen russischen Stadt.
  • Das kalte Haus

    Russland zerstört seit Herbst gezielt die ukrainische Energieinfrastruktur: Wärme- und Stromversorgung. Das Onlinemedium hromadske besucht einen besonderen Wohnblock in Kyjiw und berichtet, wie die Bewohner:innen selbst ihr Haus retten, bis die Behörden tätig werden.

    In Gesellschaft

    384 Wohnungen auf 17 Etagen: Bewohner:innen müssen ihr Haus retten, bis Kommunaldienste und Energieversorger weiter darum kämpfen, dass dieser Kyjiwer Wohnblock in Folge der russischen Luftangriffe auf die ukrainische Infrastruktur nicht erfriert. / Foto © Natalija Masina/hromadske
  • Der Mensch, wie er rennt

    Der große ukrainische Verteidigungskampf gegen Russlands vollumfänglichen Angriffskrieg geht ins fünfte Jahr. In einer bildstarken Kolumne für die Ukrajinska Prawda beschreibt der ukrainische Journalist und seit 2022 Soldat Pawlo Kasarin seinen Ultramarathon-Dienst im absehbar nicht endenden Krieg und die für sein Land existenzielle Mobilisierungsfrage.

    In Kultur & Diskurs von

    Symboldbild zweier rennender ukrainischer Soldaten als Illustration für eine Kolumne über vier Jahre Kriegsdienst und Debatten um die Mobilisierung in der Ukraine.
  • Gifte der Zerstörung

    Russlands Krieg gegen die Ukraine vernichtet ganze Städte mit Wohn- und Industriegebieten. Unzählige Menschen werden verletzt oder getötet, noch mehr verlieren ihr Zuhause. Landstriche sind vermint. Zu den menschlichen Tragödien kommt eine ökologische Katastrophe: Denn die Zerstörungen vergiften Boden und Grundwasser.

    In Wirtschaft

    Zerstörungen im Juli 2024 in Tschassiw Jar, westlich von Bachmut in der ukrainischen Oblast Donezk: Ein beschossener Wohnblock brennt aus. / Foto © Marek Berezowski/Anadolu Agency/Imago
  • Neue Nähe zwischen Belarus-Opposition und Ukraine

    Bisher hatte die ukrainische Führung eine Anerkennung der belarussischen Demokratiebewegung gemieden. Jetzt aber kamen Wolodymyr Selensky und Swjatlana Zichanouskaja in Vilnius zu einem offiziellen Treffen zusammen. Ändert die Ukraine ihren Kurs? Einschätzungen von Artyom Shraibman und Jurii Pantschenko.

    In Politik von