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Neueste Gnosen

Kalaschnikow

Ein Kalaschnikow-Denkmal im Zentrum Moskaus – bereits vor der Enthüllung im September 2017 gab es in Russland hitzige Diskussionen darüber, ob es nicht nicht zynisch sei, dem Macher einer „Massenvernichtungswaffe“ ein Denkmal zu setzen. dekoder-Politikredakteur Anton Himmelspach über die politische Ikonographie der Kalaschnikow.

Wladimir Solowjow

Wladimir Solowjow (geb. 1963) ist einer der einflussreichsten Akteure der kremltreuen Medienwelt Russlands. Er profiliert sich vor allem als ein Scharfmacher, der gegen den Westen poltert und Liberale diffamiert. Gleichzeitig appelliert er aber auch oft an die Moral und traut sich sogar, dem Präsidenten unbequeme Fragen zu stellen. Magdalena Kaltseis über die Wandlungsfähigkeit des Talkmasters.

Datscha

Mit dem anbrechenden Sommer leeren sich die russischen Metropolen – das Stadtvolk verlässt seine Wohnungen und zieht für die nächsten Monate auf die Datscha. Henrike Schmidt über den Ort der geselligen Muße, der viele Epocheneinschnitte überlebt hat. 

Andrej Kontschalowski

Kaum ein anderer russischer Filmemacher ist so schwierig zu entschlüsseln wie Andrej Kontschalowski. Diskussionsstoff liefert er selbst – mit seinen Filmen und Theaterstücken, mit seinen Aussagen, mit seiner gesellschaftlichen Position, die eine eindeutige Kategorisierung schwierig bis unmöglich macht. 

Lenin in der russischen Revolution

„Vom Fieberwahn gezeichnet“, „Bürgerschreck“ und leibhaftiger „Antichrist in der Einbildung der Spießbürger“ – so schmähten 1917 Lenin nicht nur die bürgerliche Öffentlichkeit, sondern auch die Vertreter der sozialistischen Parteien. Diese Dämonisierung trug dazu bei, dass Lenin eine Aura bekam, in der seine Maßlosigkeit und Manie umso attraktiver wurden. Benno Ennker über den Bolschewisten-Führer im Jahr 1917.

Russland im Ersten Weltkrieg

„Russland wird in hoffnungslose Anarchie stürzen, deren Ausgang nicht vorauszusehen ist“, warnte im Februar 1914 Politiker Pjotr Durnowo den Zaren Nikolaus II. vor möglichen Folgen eines Beitritts in einen großen europäischen Krieg. Robert Kindler über Russland im Ersten Weltkrieg, der als Auslöser der Revolutionen im Jahr 1917 gilt – und in der Erinnerungskultur heute im Schatten der Oktoberrevolution steht. 

Sergej Kirijenko

Als jüngster Premierminister mit 35 Jahren bekam er den Spitznamen „Kinderüberraschung“, heute ist er faktisch Herr über die russische Innenpolitik: Alexander Graef über den Werdegang von Sergej Kirijenko, dem stellvertretenden Leiter der Präsidialadministration.

Anna Achmatowa

Heldin der Nicht-Liebe, „halb Nonne, halb Hure“ oder „klagende Muse“? Christine Gölz über Anna Achmatowa, die Dichterin, die grausame Umwälzungen der Epoche überlebte und die Erinnerung daran in ihren Versen bewahrte.

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