Übersetzer:in

Hartmut Schröder

Hartmut Schröder (*1967 in Bremen), studierte Slawistik  und Osteuropäische Geschichte an der FU Berlin sowie Übersetzung (russisch und polnisch) an der HU Berlin. Seit 2000 arbeitet er als freiberuflicher Übersetzer in Berlin, unter anderem für den Europäischen Austausch, die Gesellschaft Memorial, die Heinrich-Böll-Stiftung und die Zeitschrift Osteuropa. Seit 2012 ist er Übersetzer und Textredakteur bei den Russland-Analysen.


  • Alles weg, was queer wirkt

    Die Zensur ist zurück im russischen Verlagswesen. Ihr größter Feind: vermeintliche LGBTQ-Geschichten. Vor manchen Büchern wird gewarnt, andere müssen aus dem Schulprogramm und den Buchläden verschwinden. Oder sie erscheinen mit geschwärzten Textteilen. Der Kulturhistoriker Michail Edelschtejn erklärt im Interview mit T-invariant, was diese Maßnahmen erreichen sollen und wie sie sich von der Kriegszensur im 20. Jahrhundert unterscheiden. 

    In Kultur & Diskurs von

  • Error 505 – Teil 2/2

    Ein ukrainischer Veteran hat russische Gefangenschaft, Folter, eine Freundschaft mit einem russischen Major und die Flucht nach Europa hinter sich. Jetzt schimpft er auf alle – und will trotzdem zurück. Witali Manshos’ Odyssee durch den Krieg – Teil 2: Aus dem Folterkeller durch die russische Besatzung bis zur Flucht nach Deutschland.

    In Gesellschaft von ,

  • Error 505 – Teil 1/2

    Ein ukrainischer Veteran hat russische Gefangenschaft, Folter, eine Freundschaft mit einem russischen Major und die Flucht nach Europa hinter sich. Jetzt schimpft er auf alle – und will trotzdem zurück. Witali Manshos’ Odyssee durch den Krieg – Teil 1: Mit sowjetisch geprägtem Lebenslauf über missglückten Widerstand hinein in den russischen Folterkeller. 

    In Gesellschaft von ,

  • Plötzlich, aber halbherzig gegen häusliche Gewalt

    In der russischen Duma haben unerwartet zwei Parteien Gesetzesentwürfe zur Bekämpfung häuslicher Gewalt eingebracht. Womöglich um Aktivistinnen das brisante Thema zu entreißen und es für eigene Regierungs-PR zu benutzen. Vorgesehen sind: höhere Strafen für Gewaltverbrechen, aber auch für Verleumdung. Und geschützt werden sollen besonders auch Männer. Das russische Onlineportal Glasnaja analysiert Chancen und Schwachpunkte der Entwürfe.  

    In Gesellschaft von

  • Tote Seelen vor Gericht

    Den Familien gefallener russischer Soldaten steht ein „Sarggeld“ von umgerechnet rund 150.000 Euro zu. Den betreffenden Einheiten – Truppennachschub. Aus Kosten- und Statistik-Gründen drückt sich der Staat um diese Ersatzleistungen. Um zu beweisen, dass ein Gefallener der russischen Armee wirklich tot ist, ziehen darum Verwandte wie Kommandeure vor Gericht. Verstka hat sich diese Verfahren genauer angeschaut. 

    In Wirtschaft von