In Russland leben tausende Mütter von Polithäftlingen, von denen über einhundert jünger als 22 Jahre sind. Diese jugendlichen „Staatsfeinde“ sind etwa wegen „Terrorismus“ oder „Extremismus“ verurteilt worden. Pazifistische Flugblätter und Äußerungen im Internet werden mit langen Haftstrafen geahndet, die drakonischen Urteile sollen offenbar eine abschreckende Wirkung haben.
Ende August 2025 hat bei Kyjiw der erste Nationale militärische Gedenkfriedhof der Ukraine eröffnet. Das ukrainische Reportage-Medium Frontliner berichtet in einer Reportage über das Memorial,
die gesellschaftlichen Debatten und individuellen Schwierigkeiten für Angehörige, wenn es um würdige Begräbnisse für gefallene Verteidiger:innen des Landes geht.
Welche Rolle spielen Strohspinne, Wahrsagerei oder Kuzzja zu Kaljady? Ein Reiseführer durch das belarussische Weihnachtsfest, in dem sich archaische und religiöse Traditionen vermengen – mit Rezept zum Nachkochen.
Wie es sich anfühlt, dass Russlands Truppen die Heimat besetzen und solche Besatzer plötzlich ihr Zuhause bewohnen, beschreibt die ukrainische Journalistin Jana Radtschenko bildreich in einer persönlichen Kolumne für das ukrainische Portal Zmina.
In belarussischen Straflagern werden politische Gefangene gezwungen, für die russische Armee zu produzieren. Eine Recherche von Iryna Chalip und Novaya Gazeta Europe.
Das Lukaschenko-Regime hat 123 Gefangene freigelassen, darunter prominente Oppositionelle wie Maryja Kalesnikawa und Ales Bjaljazki. Warum dieser Schritt? Was erhoffen sich die USA von ihrer Belarus-Politik?
Neunmal innerhalb von drei Jahren wurde ein 73-jähriger Belarusse vor Gericht gestellt und wegen seiner Posts und Kommentare in Sozialen Medien zu zahlreichen Haft- und Geldstrafen verurteilt.
Ein großer Teil der Neonazis in Russland gibt sich „christlich-orthodox“. Um auch die okkultistischen Nazigruppen abzuholen, gründete sich 2022 die Bewegung „Mensch des Nordens“.