„Wir leben hier am Ende der Welt“: In der sibirischen Taiga gibt es immer weniger Bewohner und auch immer weniger Lehrer. Eine Reportage über mobile Pädagogen – einen lokalen Rettungsversuch für Dorfschulen im Hinterland.
Viele russische Eltern wünschen sich, dass ihre Kinder Karriere beim Militär oder bei der Polizei machen. Jewgeni Karassjuk erklärt auf Republic die gewachsene Anziehungskraft der Sicherheitsbehörden – mit anschaulichen Infografiken.
Im Roman Der Tag des Opritschnik zeichnet das literarische enfant terrible Vladimir Sorokin ein düsteres Bild von Russland. Wie aktuell dieser Stoff ist, das lotet derzeit Mark Sacharow auf einer Moskauer Theaterbühne aus. Was den Regisseur sowjetischer Filmklassiker nun ausgerechnet an Sorokin reizt, fragt ihn Colta im Interview.
Zu Shenja kommen Frauen, die von ihren Männern verprügelt wurden – sie brauchen Trost und wollen vergessen. Shenja ist keine Psychotherapeutin, sie ist Tattookünstlerin.
Eine Gesetzesnovelle soll dafür sorgen, dass häusliche Gewalt künftig weniger hart bestraft wird. Vor allem konservative und orthodoxe Kräfte unterstützen das Vorhaben. Ljubow Borussjak fragt sich auf Republic, warum. Es ist kompliziert.
Spätestens seit Donald Trumps Einzug ins Weiße Haus im Januar 2017 schaut die Welt gespannt auf die wechselhaften Beziehungen zwischen Russland und den USA. Aktuell sind die politischen Beziehungen anhaltend auf einem Tiefpunkt. Das war nicht…
Der unabhängige russische TV-Sender Doshd ist in seiner Heimat praktisch auf die Nische des Internets zurückgeworfen, in der Ukraine lief er dagegen bisher breit über Kabel. Ein Verbot macht dem nun ein Ende. Für Kirill Martynow ein tragischer Fall. Warum, erklärt er in der Novaya Gazeta – die auch ukrainische Stimmen dazu veröffentlicht.
Dumawahlen, Krieg in Syrien, Krise – was bleibt davon für 2017? Aus Sicht von Politologin Ekaterina Schulmann sind es die Sorgen der Menschen, die immer stärker in den Vordergrund treten. Ihr Fazit: Das wird sogar gefährlich, wenn der Kreml nicht gegensteuert.
Ein Investor will im Moskauer Hinterland bauen. 200 Arbeitsplätze sollen entstehen. Für das Dorf eigentlich ein Glücksfall. Wären da nicht die Kondome gewesen.