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  • Der letzte Nexikaner

    Sein Zuhause im Hohen Norden war auf Gold gebaut. Als der Rohstoff vor bald 20 Jahren gehoben werden sollte, zog ein ganzes Dorf weg. Nur dieser eine Mann blieb in dem Örtchen Nexikan. Besuch in einem eigenwilligen Alltag in der russischen Provinz.

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  • Kino #1: Ironija Sudby

    Wenn ein Film zum Neujahrsfest dazugehört, dann ist es dieser: Ironie des Schicksals läuft jedes Jahr – seit 1976. Und Mosfilm zeigt ihn mit englischen Untertiteln im Netz. Leonid A. Klimov über den sowjetischen Klassiker und seinen Erfolg.

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  • Außerhalb von Schwarz und Weiß

    Repression und Widerstand – genügt dieses Modell zum Verständnis der Sowjetunion? Der Kulturanthropologe Alexei Yurchak wollte tiefer in den konkreten Alltag der Menschen eindringen. Seine Forschung gilt heute als bahnbrechend. Ein Interview beim Literaturportal Gorky, das den Bogen zum Heute schlägt.

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  • Wer hat Irkutsk vergiftet?

    Zahlreiche Todesfälle erschüttern in diesen Dezembertagen das ostsibirische Irkutsk. Mehr als 70 Menschen sterben durch Methanolvergiftung. Als Ursache wurde ein gepanschter Badezusatz ausgemacht – der als Wodka-Ersatz dient. In der Novaya Gazeta fragt Alexej Tarassow: Wie kann das sein?

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  • „Die Post-Putin-Ära läuft schon“

    Gleb Pawlowski sieht die bisherige Taktik des Kreml in die Jahre gekommen. Pawlowski, früher mit direktem Draht zu den Machthabern, ist vor Jahren in Ungnade gefallen und zynisch-kritischer Kommentator seiner Zeit geworden. Einer, der die politische Bühne vornehmlich als Theater sieht – und daraus seine eigenen Schlüsse zieht.

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  • Schnur hält die Fäden zusammen

    Ein Mann, seine Band und das gesamte Schimpfwortarsenal des Landes: Sergej Schnurow bringt die Menschen zusammen, lässt sie lallend seine Lieder mitträllern und das Leben leichter nehmen. Eine kulturelle Konstante im gegenwärtigen Russland, findet Jan Schenkman und fragt sich: Wie kommt das?

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  • Die Täter-Debatte

    Ein Enkel will genau wissen: Wer hat im Großen Terror unter Stalin 1938 meinen Urgroßvater erschossen? Nun ist eine erregte, öffentliche Debatte entbrannt, als Denis Karagodin nach langer Suche dem Töten konkrete Namen gab – und der Gewalt ein Gesicht. Sergej Medwedew fragt sich auf Republic: Was ist daran so brisant? (Archiv-Text)

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  • Presseschau № 46: Putins Programmrede

    Die jährliche Rede des russischen Staatspräsidenten ist für die Öffentlichkeit in Russland oft programmatische Richtschnur für den Kurs des Landes. Gerade war Wladimir Putin wieder ans Pult getreten. Vielfach beschäftigt die Kommentatoren nun auch, was er dabei alles nicht gesagt hat. Eine Presseschau.

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