Im Dezember 2025 wurde bei einem in Deutschland organisierten Spiel ein russischer Einmarsch nach Europa simuliert. Das Ergebnis war enttäuschend: Gesiegt hat der Kreml. Dargestellt wurde Putin von Alexander Gabujew, einem russischen Exil-Journalisten mit dem Spezialgebiet Geopolitik, der im Interview darüber erzählt, was ihn in seiner Rolle und in seinem Handeln geleitet hat.
Für ein dokumentarisches Theaterstück schreiben Jugendliche aus dem südukrainischen Cherson Geschichten über ihre Erlebnisse während der russischen Besatzung ihrer Heimatstadt im Jahr 2022 nieder. Die Ukrajinska Prawda begleitete den Erarbeitungsprozess und dokumentiert die schmerzvoll detailreichen Besatzungserfahrungen der Jugendlichen.
Der große ukrainische Verteidigungskampf gegen Russlands vollumfänglichen Angriffskrieg geht ins fünfte Jahr. In einer bildstarken Kolumne für die Ukrajinska Prawda beschreibt der ukrainische Journalist und seit 2022 Soldat Pawlo Kasarin seinen Ultramarathon-Dienst im absehbar nicht endenden Krieg und die für sein Land existenzielle Mobilisierungsfrage.
Im Interview spricht der litauische Lyriker und Intellektuelle Tomas Venclova über politisch zerrissene Familien, seine Zeit in den USA, das Dissidenten-Dasein in der Sowjetunion sowie die aktuellen Spannungen zwischen Litauern und Belarussen.
Russlands Krieg gegen die Ukraine vernichtet ganze Städte mit Wohn- und Industriegebieten. Unzählige Menschen werden verletzt oder getötet, noch mehr verlieren ihr Zuhause. Landstriche sind vermint. Zu den menschlichen Tragödien kommt eine ökologische Katastrophe: Denn die Zerstörungen vergiften Boden und Grundwasser.
Bisher hatte die ukrainische Führung eine Anerkennung der belarussischen Demokratiebewegung gemieden. Jetzt aber kamen Wolodymyr Selensky und Swjatlana Zichanouskaja in Vilnius zu einem offiziellen Treffen zusammen. Ändert die Ukraine ihren Kurs? Einschätzungen von Artyom Shraibman und Jurii Pantschenko.
Seit 2020 ist Vilnius zur Operationsbasis für Swetlana Tichanowskaja geworden. Von dort kämpfen sie und ihr Team für den Traum von einem demokratischen Belarus. Nun aber geht es nach Warschau. Warum? Alexander Klaskowski ordnet den Umzug ein.
Aus dem Landkreis Dshidinski in Fernost-Russland sind schon mindestens vier Prozent der arbeitsfähigen Männer im Krieg gestorben – rund 80 Mal mehr als aus Moskau.
2026 könnten sich die wirtschaftlichen und damit politischen Schwierigkeiten in Belarus auf mehreren Ebenen zuspitzen. Die Journalistin Olga Loiko umreißt die wichtigsten Herausforderungen, die Lukaschenko ernsthaft Kopfschmerzen bereiten sollten.
In der Oblast Luhansk isolieren die russischen Besatzer die Menschen vor Ort, indem sie die Funkverbindungen stören. Werfen sie durch Blackouts und Wassermangel auf Grundbedürfnisse zurück und investieren nur in Propaganda. Bis hin zur Kriegsvorbereitung der Jugend. Ein Bericht der Charkiwer Menschenrechtsgruppe KHPG und eine Recherche der Ukrajinska Prawda bieten tiefe Einblicke in Russlands Besatzung(en) in der Ostukraine.