Valery Vedrenko ist Fotograf aus Minsk und hält mit seiner Kamera die historische Landschaft von Belarus fest: Kirchen, Kapellen und Paläste. Viele dieser Baudenkmäler sind sich selbst überlassen und damit dem Verfall preisgegeben. Dabei könnten sie so viel erzählen. Die Fotostrecke ist einer der meistgelesenen Beitrage im Belarus-dekoder 2021.
Auch eine neue Bundesregierung steht vor großen Herausforderungen in Osteuropa. Fabian Burkhardt gibt in einem Bystro einen Einblick, wer in Deutschland überhaupt Außenpolitik macht und welche Auswirkung das Ergebnis der Bundestagswahl 2021 auf die Beziehungen zu Russland und Belarus haben könnte.
Warum befürworten intelligente, gebildete Menschen Autoritarismus, Diktatur oder Krieg, fragt Maxim Trudolubow und liest Thomas Manns Betrachtungen eines Unpolitischen. Darin findet er erstaunliche Parallelen zum Konservatismus im Russland von heute.
Nach der Wahl ist vor der Wahl? Vor allem habe die Dumawahl 2021 gezeigt, wie massiv Überwachung und Zensur des Internet sind, meint Kirill Martynow in der Novaya Gazeta. Und sieht die Wahl als massiven Einschnitt – nämlich als Beginn eines „chinesischen Szenarios" in Russland.
Wie die Krise in Russland näher und näher rückt – durch die Abkehr von fossilen Energieträgern in Westeuropa. Wirtschaftswissenschaftler Wladislaw Inosemzew warnt auf Znak.
Die belarussische Lyrikerin Tanya Skarynkina reist mit ihren Angehörigen nach Afrika, trifft auf den Weltenretter Tom Cruise und streitet mit Augustinus, um dem Geheimnis von Zukunft auf die Spur zu kommen. Auch für Belarus.
Rund 177.000 Menschen in Russland leben in geschlossenen psycho-neurologischen Einrichtungen, kurz PNI, oder einfach: Internat. Jelena Kostjuschenko verbrachte mehrere Wochen in einem davon, dekoder bringt Auszüge aus ihrer Reportage in der Novaya Gazeta.
Zum fünften Mal treffen sich Putin und Lukaschenko innerhalb eines Jahres. Was hat der Kreml mit dem zuweilen unkalkulierbaren belarussischen Autokraten vor? Darauf versucht der Journalist Alexander Klaskowski eine Antwort zu finden.
Wie in Afghanistan, wo Russland früh Gespräche mit den Taliban führte, kann Moskau auch in Nahost mit vielen unterschiedlichen Seiten an einem Tisch zusammenkommen. Doch statt einer effektiven Nahost-Strategie betreibe der Kreml zu oft nur Effekthascherei, kritisieren die Nahost-Experten Anton Mardassow und Kirill Semjonow auf Riddle. Schuld daran sei auch die Islamophobie Moskaus.