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Erste Russische Kunstausstellung in Berlin

Am 15. Oktober 1922 eröffnete die Erste Russische Kunstausstellung in Berlin. Mit ihr gelingt der Galerie van Diemen ein echter Coup, die westliche Kritik spricht über die Werke von Malewitsch, El Lissitzki, Tatlin und anderen sowjetischen Avantgardisten. So war die Schau kurz nach Oktoberrevolution und Erstem Weltkrieg vor allem auch politisches Signal des jungen Sowjetrusslands – an die Weimarer Republik und an die Welt. 

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Aktion am 30. Dezember 2014 auf dem Manegenplatz

Unmittelbar nachdem das Samoskworetscher Gericht den Antikorruptionsaktivisten und Oppositionspolitiker Alexej Nawalny und seinen Bruder Oleg im umstrittenen Yves Rocher-Prozess am 30. Dezember 2014 schuldig gesprochen hatte, kündigten Nawalnys Unterstützer eine spontane Demonstration auf dem zentralen Manegenplatz an, um gegen das Urteil zu protestieren.

Genau dieses Szenario hatten die Behörden im Vorfeld zu verhindern versucht, indem sie die Urteilsverkündung kurzfristig um zwei Wochen vorverlegt hatten. Dennoch kündigten im Tagesverlauf in den sozialen Medien mehr als 18.000 Demonstranten ihre Teilnahme an. Die Behörden warnten vor nicht genehmigten Protesten und stellten ihrerseits ein hartes Durchgreifen in Aussicht.

Bei hohen Minustemperaturen erschienen letztlich mehrere Tausend Demonstranten, von denen etwa 250 von einem Großaufgebot an Sicherheitskräften festgenommen wurden. Nawalny selbst setzte sich über seinen Hausarrest hinweg und fuhr zum Manegenplatz, um sich mit seinen Unterstützern zu solidarisieren. Allerdings wurde er direkt nach seiner Ankunft von der Polizei festgenommen und in seine Wohnung zurückgebracht.

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Landschaft der Trauer, © Valery Vedrenko (All rights reserved)