Popry wse*: Die Ukrainische Eisenbahn
Wissen, Journalismus und Medienkompetenz zu Osteuropa.
Die Ukraine muss sich seit Jahrzehnten gegen Russlands Aggression und Besatzung sowie seit dem vollumfänglichen Überfall 2022 gegen eskalierenden Luftangriffsterror auf zivile Infrastruktur verteidigen. Die andauernden Kämpfe und die existenzielle Gefährdung der Ukraine stellen den Staat und besonders die Gesellschaft vor außerordentlich schmerzhafte Herausforderungen.
Was macht den Durchhaltewillen der Ukrainer:innen aus? Wie funktionieren Solidarität, Kultur, NGOs, Protestbewegungen, wirtschaftliche Innovationen sowie große Staatsunternehmen in Frontnähe und im Hinterland? Der Widerstand der vergleichsweise kleinen Ukraine gegen das übermächtig erscheinen wollende Russland ist auf den ersten Blick eine Heldengeschichte. Schaut man tiefer, erkennt man die großen Opfer, die individuell und strukturell gebracht werden müssen, um den Verteidigungskampf durchzuhalten. Und möglichst irgendwann zu gewinnen.
Vieles von dem, was die Ukraine wegen Russlands Krieg lernen musste, kann auch westlichen Staaten nützen, die sich bereits mit Russlands hybrider Kriegsführung, tiefgreifenden Desinformationskampagnen und russischen Provokationen konfrontiert sehen.
Dieses Dossier entschlüsselt die „Ukrainischen Lektionen“ aus ukrainischen Perspektiven: mit der neuen Ukraine-Kolumne Popry Wse unserer Autorin Lieselotte Hasselhoff in Kyjiw, mit Übersetzungen vielfältiger und tiefgründiger Berichte und Reportagen aus ukrainischen Medien, in Multimedia-Specials und durch Gnosen renommierter Expert:innen.
Das Projekt wird realisiert in Zusammenarbeit mit unseren ukrainischen Kolleg:innen von Zmina und gefördert durch das Auswärtige Amt aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.